Da die ursprüngliche Veranstaltung kurzfristig abgesagt wurde, findet der Ersatztermin jetzt am Montag, 18. Juni 2018 um 17 Uhr statt:
Führung durch das Dortmunder Rosarium
Referenten Ulrich Perpeet und Hermann Kopp, Westfalenpark
Treffpunkt Haus der Rose (Haupteingang Ruhrallee)
Alle Gärtner sind herzlich willkommen; Teilnahme kostenlos









 
 
Fachberatung des Stadtverbandes Dortmunder Gartenvereine e. V.
 
Fachberatung Stadtverband: Führung durch das Dortmunder Rosarium (Juni 2018)

Foto: Kerstin Michel (Gartenverein Zur Sonnenseite)

Weitere Fotos gibt's im Fotoalbum.
Am 18. Juni 2018 fand der Ersatztermin für die 10 Tage zuvor kurzfristig abgesagte Rosenführung statt. Unsere Referenten Ulrich Perpeet und Hermann Kopp von den Rosenfreunden Dortmund führten uns mit viel Sachverstand und einigen Anekdoten entlang des Rosenweges durch den Dortmunder Westfalenpark. Das Deutsche Rosarium wurde 1969 zur Eröffnung der Euroflor im Westfalenpark gegründet und weist mittlerweile einen Bestand von 2.500 Rosensorten und über 50.000 Rosen auf. Während der gut zweistündigen Führung sahen wir schön angelegte Gärten u. a. im Jugendstil, einen mittelalterlichen Garten und einen Bürgergarten sowie viele internationale Gärten aus Ungarn, Belgien, Niederlande, Frankreich, England, USA, Dänemark und der DDR. Auch viele Rosen bekannter deutscher Rosenzüchter (Kordes, Lambert, Noack und Tantau) konnten wir bewundern.
Sehenswert war auch ein großes Beet mit allen derzeit anerkannten ADR-Rosen (Allgemeine Deutsche Rosenneuheitenprüfung). Rosen, die diese Prüfung bestanden haben, gelten als besonders widerstandsfähig gegenüber Blattkrankheiten. Aber auch Merkmale wie Blüte, Duft, Wuchsform, Reichblütigkeit und Winterhärte spielen bei der Prüfung eine Rolle.

Zum Abschluss des Rosenweges sahen wir noch viele Wildrosen, historische Rosen, Kaskadenrosen sowie den Rosengarten am Kaiserhain.

Zum Schluss noch ein Tipp für alle, die an diesem Termin nicht teilnehmen konnten: Rosenführungen der  Rosenfreunde Dortmund finden von Juni bis Oktober regelmäßig statt (siehe Termine).

Kontakt:
Deutsches Rosarium Dortmund GRF
Thomas Lolling, Westfalenpark, An der Buschmühle 3, 44139 Dortmund
Tel. 0231 50-26100
E-Mail: rosarium@dortmund.de
Internet: http://www.rosarium.dortmund.de
 
Freunde des Deutschen Rosariums Dortmund GRF in der Gesellschaft Deutscher Rosenfreunde e.V.
Hermann Kopp, Somborner Straße 14, 44388 Dortmund          
Tel. 0231 634485
E-Mail: herrmann.kopp@t-online.de
Internet: http://www.rosenfreunde-dortmund.de

Fachberatung Stadtverband: Studientagesfahrt zur RHODO 2018 in Westerstede (Ammerland) (Mai 2018)


Am 19. Mai 2018 fand die Studienfahrt des Stadtverbandes Dortmunder Gartenvereine zur Rhodo in Westerstede (Ammerland) statt, an der 54 Gartenfreunde teilnahmen. Die nur alle 4 Jahre stattfindende Rhododendrenschau stand in diesem Jahr unter dem Motto "Perspektivwechsel" und setzte ganz neue spannende Akzente mittendrin in farbenprächtig blühenden Rhododendronlandschaften. Fachvorträge und Tipps für Pflanzenprofis, eine informative Rhododendron-Ausstellung, ein vielfältiges Veranstaltungsprogramm und eine Lifestyle-Messe mit Dekorativem und Nützlichem für Freizeit, Hobby, Haus und Garten rundeten das Angebot ab.

Bilder (und in Kürze einen kleinen Film) gibt es in unserem Fotoalbum.

Fachberatung Stadtverband: Besuch der Demeter-Gärtnerei in Grevel (April 2018)
Seit Anfang der 80-er Jahre wird in der Werkhof Gärtnerei nach Demeter-Richtlinien biologisch-dynamischer Gemüseanbau betrieben. Unsere Referentin, die Gärtnerin und Sozialpädagogin Rita Breker-Kremer, leitet die Gärtnerei und bewirtschaftet zusammen mit Schülern im Rahmen einer Schulersatzmaßnahme, ihren 3 Gärtnern und einigen Saisonkräften eine Anbaufläche von ca. 4 ha Freiland und 0,5 ha in 13 Gewächshäusern. Selbstverständlich wird in der Gärtnerei auf chemische Düngung und Pestizide vollkommen verzichtet. Schädlinge wie Blattläuse, Spinnmilben, Weiße Fliegen usw. werden durch Nützlinge wie Florfliegen, Gallmücken, Raubmilben, Schlupfwespen, Nematoden usw. biologisch bekämpft. Ausgewähltes Saatgut, Erzeugung eigener Jungpflanzen, Kompostarbeit, Bodenerhaltung und -verbesserung sowie schonende Bodenbearbeitung sind Merkmale ihrer Arbeit. Davon konnten wir uns bei dem Rundgang praktisch überzeugen. Sehr hilfreich waren auch Tipps, wie im Gartenkompost Bakterien durch Erwärmen vernichtet werden können. Dies kann auch zu Hause im Backofen bei 85 Grad und einstündiger Behandlung auf Backblechen erfolgen.

Es werden über 50 verschiedene Gemüsesorten und Kräuter angebaut. Von der Aussaat bis zur Ernte werden in Glasgewächshäusern, Folientunneln und im Freiland hauptsächlich Frisch- und Feingemüse produziert. Bei den Sortenraritäten handelt es sich um Sorten aus unserer Region oder um vergessene Kulturpflanzen und Raritäten aus anderen Ländern, die auch bei uns gedeihen.

Seit einigen Jahren werden die Erden mit eigenem, also Demeter-Präparaten geimpftem Kompost für die Aussaat, fürs Pikieren und Topfen hergestellt. Vor zwei Jahren wurde begonnen, Topferde aus einem torffreien Substrat aus Kokosfasern und Holzspänen und eigenem  Kompost herzustellen. Alle getopften Jungpflanzen wachsen in diesem Substrat.

Es war eine gelungene Führung durch den Betrieb, an dem über 70 interessierte Leute teilgenommen haben und wir möchten auch auf diesem Weg unserer Referentin Rita Breker-Kremer herzlich für die ausführliche und informative Führung danken.

Fotos findet ihr in unserem Fotoalbum.

Kontakt:
Werkhof Projekt gGmbH / Demeter Gärtnerei
Werzenkamp 30
44329 Dortmund
Tel. 0231 72989230
Bioladen auf dem Gärtnereihof Öffnungszeiten: Di und Fr: 10 bis 18 Uhr
Gärtnerei Öffnungszeiten: Mo bis Fr: 10 bis 16 Uhr (Di und Fr bis 18 Uhr)

Fachberatung Stadtverband: Obstbaumschnitt (März 2018)
Die Fachberatung des Stadtverbandes Dortmunder Gartenvereine lud zu seiner jährlichen Lehrveranstaltung "Praktischer Obstbaumschnitt" am Samstag, den 3. März 2018 in 4 verschiedenen Gartenanlagen ein.

Hierbei wurde den Mitgliedern der Gartenvereine und anderen Interessenten die Gelegenheit geboten, sich mit der Praxis im Obstbaumschnitt vertraut zu machen. Es wurde dabei praxisnah demonstriert, wie ein Pflanz-, Erziehungs- oder Überwachungsschnitt durchgeführt wird. Auch wurden Tipps zur richtigen Pflanzung, Standortwahl und Sortenwahl sowie zur Auswahl der passenden Obstunterlagen vermittelt.

Die Vorführungen fanden in folgenden Gartenanlagen statt:
10:00 Uhr, Gartenverein "Winkelried", Winkelriedweg 127, Dortmund-Wambel, Referent Ingo Klammer
10:00 Uhr, Gartenverein "Zur Sonnenseite", Waldecker Str. 18, Dortmund-Eving, Referent Frank Gerber
13:00 Uhr, Gartenverein "Nette", Haberlandstr. 100, Dortmund-Nette,
Referent Ingo Klammer
13:00 Uhr, Gartenverein "Schrebergarten 06“, Tewaagstr. 13, Dortmund-Innenstadt Ost, Referent Frank Gerber
An dem Obstbaumschnitt nahmen in unserer Anlage 27 Gartenfreunde teil. Unser Referent Frank Gerber erklärte zunächst in unserem Vereinsheim ca. eine Stunde die Bedeutung des Obstbaumschnitts.

Er erläuterte zunächst den Aufbau des Baumes mit Wurzel (Unterlage), Veredelungsstelle, Stamm, Leitästen und Fruchtästen. Sodann informierte er ausgiebig über die Pflanzung eines Obstbaumes mit Pflanzzeit, Pflanzloch, Pflanzerde, Wurzelschnitt, Baumpfahl. Dabei ging er auch auf den vorsorglichen Schutz des Baumes in Form von Wühlmauskörben, Baumscheiben und Stammschutz ein. Danach erklärte zunächst theoretisch die Schnittarten (Pflanzschnitt, Instandhaltungsschnitt und Verjüngungsschnitt) und Schnitttechniken. Abschließend gab er noch heiße Tipps zur Sortenauswahl, Krankheiten, Schädlingen und Bodenverbesserung.

Frank Gerber hatte sich für den praktischen Teil einen alten, jahrelang schlecht geschnittenen Apfelbaum ausgesucht. Bei diesem Baum sind in der Vergangenheit die Äste immer wieder an derselben Stelle abgeschnitten worden, sodass sich an den Enden dicke Knubbel gebildet hatten. Dadurch konnte sich natürlich kein Fruchtholz bilden, sodass der Baum seit vielen Jahren nur wenige Früchte trug.

Alle Gäste wurden während der Vorführung mit heißem Kaffee und Tee sowie mit leckeren Bratwürstchen und Brötchen versorgt. Bilder vom Obstbaumschnitt findet ihr in unserem Fotoalbum.

Fachberatung Stadtverband: Alte Tomaten- und Gemüsesorten (Februar 2018)

(Bild: Werkhof Gärtnerei)
107!

Die Fachberatung im Februar lockte mit dem Thema "Alte Tomaten- und Gemüsesorten" 107 begeisterte Tomatenfreunde in das Verbandshaus.
Unsere Referentin Rita Breker-Kremer von der Werkhof-Gärtnerei in Grevel betreibt seit über 35 Jahren einen biologisch-dynamischen Gemüseanbau. Neben vielen anderen Gemüsen werden in der Gärtnerei über 100 (davon 60 historische) Tomatensorten und 35 Chilisorten angebaut; dabei wird großer Wert auf die Erhaltung traditioneller und vergessener Kulturpflanzen gelegt. Der Geschmack der Früchte ist unübertroffen und das Erscheinungsbild unterscheidet sich von den heute üblichen Sorten. Viele der alten Gemüse haben es verdient, in unseren Gärten einen Platz zu finden.
Die Tomate (auch Paradeiser oder Paradiesapfel genannt) gehört zur Familie der Nachtschattengewächse und stammt ursprünglich aus Mittel- und Südamerika. Erst im späten 19. Jahrhundert kam sie nach Deutschland, zunächst unter dem Namen Goldapfel und erst nach dem 2. Weltkrieg verbreitete sie sich - dann vielfach unter holländischen Treibhäusern - als gern gegessenes Gemüse.

Tomaten sind krautige Pflanzen, einjährig und die meist rote Frucht ist eine Beere. Die Bestäubung erfolgt überwiegend durch Hummeln und Wind (Schütteln). Im professionellen Tomatenanbau in Treibhäusern werden speziell gezüchtete Hummelvölker für die Bestäubung eingesetzt.

In Deutschland gibt es 45 zugelassene Sorten, davon 10 sogenannte alte Sorten. Weltweit gibt es ca. 15.000 Sorten. Offiziell dürfen nur zugelassene Sorten als Saatgut in Verkehr gebracht werden.

Tomaten unterscheiden sich in Form, Farbe, Geschmack und Konsistenz. Sie unterteilen sich in Ampel-, Busch-, Cocktail-, Flaschen-, Fleisch-, Kirsch-, Stab-, Baum-, Strauch, Wild- und normalwüchsige Tomaten.

Die Aussaat von Tomaten erfolgt im März (auch für ungeduldige Gärtner) mit Anzuchterde. Tomaten sind Dunkelkeimer; die Samen sollten also immer gut mit Erde (ca. 5 mm) bedeckt, gründlich angegossen und gleichmäßig feucht gehalten werden. Keimlinge sind nach ca. 15 Tagen sichtbar. Sobald sich die ersten Tomatenblätter gebildet haben, sollten sie vorsichtig mit dem Stil eines Kaffeelöffels pikiert werden. Die Tomatenpflanzen können zunächst im Gewächshaus oder auf der Fensterbank weiterkultiviert werden. Erst nach den Eisheiligen werden sie mit einem Abstand von 50 cm ins Freibeet gesetzt. Dort werden sie nach einer Woche das erste Mal gedüngt (Düngung für Starkzehrer): 3 kg halbreifer Kompost/m², 80 g Horngrieß/m², bei niedrigem Kaliwert 50 bis 80 g Kaliummagnesia/m².

Wichtig für eine erfolgreiche Tomatenernte ist bei Stabtomaten das wöchentliche Ausgeizen (Herausbrechen der Seitentriebe).

Eigentlich mag keine Tomatensorte Regen; deswegen sollten Tomaten immer unter einem Dach oder im Gewächshaus (Tomatenhaus) mit guter Durchlüftung stehen. Während der ganzen Zeit ist für eine gute und kontinuierliche Bodendurchfeuchtung zu sorgen; möglichst nur morgens an den Fuß (nie übers Blatt) gießen. Dies vermindert eine Pilz- und Fäulniserkrankung. Bei ungünstigen Bedingungen leiden Tomaten häufig an folgenden Krankheiten: Kraut- und Braunfäule, Dürrfleckenkrankheit, Nährstoffmangel sowie bei Kaliummangel unter Blütenendfäule. Zu den Schädlingen zählen die weiße Fliege, Spinnmilben, Blattläuse, Raupen und die Tomatenminiermotte. Zu den Nützlingen zählen dagegen die Erzwespe, Schlupfwespen, Raubmilben, Gallmücken und Florfliegen.

F1-Hybride oder samenfest? Bei mit F1 gekennzeichnetem Saatgut handelt es sich um eine nicht samenfeste Kreuzung zweier sortenreiner Eltern. Die Nachkommen der ersten Generation (= F1) zeichnen sich durch sichere hohe Erträge, hohe Resistenz und lange Haltbarkeit aus. Eine Weiterzucht ist dagegen nicht sinnvoll, da die genetischen Eigenschaften in den Folgegenerationen (F2 usw.) in den verschiedensten Variationen auftreten. Nachteile von F1-Hybriden sind, dass die alten, samenfesten  Sorten häufig verdrängt werden und die Vielfalt dadurch verloren geht. Auch ist F1-Saatgut sehr teuer.

Samenfeste Sorten sind dagegen über viele Jahre durch Kreuzung und Auswahl auf bestimmte Eigenschaften gezüchtet und damit nachbaufähig. Die Vermehrung dieses Saatguts erzeugt Pflanzen mit denselben Eigenschaften. Samenfestes Saatgut ist viel günstiger und erhält die Vielfalt (z. B. regionales Saatgut).

Rita ging dann auf sehr viele (sortenfeste und F1-) Sorten näher ein und wies dabei auf die besonderen Eigenschaften der jeweiligen Sorte hin. Der Vortrag kann in Kürze von der Internetseite der Werkhof-Gärtnerei heruntergeladen werden.

Am Ende der Veranstaltung bestand die Möglichkeit, Saatgut gegen eine kleine Spende mitzunehmen. Dazu hatte Rita über 500 Samentüten vorbereitet und etikettiert, die reißenden Absatz fanden.



Kontakt:
Die Gärtnerei
Werzenkamp 30
44329 Dortmund
Tel. 0231 9961268
E-Mail: diegaertnerei@werkhof-projekt.de

Interessante Links zu dem Thema "Alte Sorten" findet ihr unter:
ARD: Gartenrebellen kämpfen für Alte Sorten - Verbotenes Gemüse (44 Minuten)
ARD: Tomaten - alte Sorten, neue Vielfalt (5 Minuten)
NDR: Der Saaten-Garten - neue Chance für alte Sorten (29 Minuten)
Youtube - BR: Irina und ihre Tomaten: Süß und saftig (10 Minuten)

Fachberatung Stadtverband: Heimisches Wildobst für den Gartenverein - Köstlichkeiten aus Früchten und Beeren (Januar 2018)
Das Thema der ersten Fachberatung des Jahres 2018 lautete "Heimisches Wildobst für den Gartenverein - Köstlichkeiten aus Früchten und Beeren". Zu dieser Veranstaltung fanden 91 Gartenfreunde den Weg in das "Haus der Gartenvereine" in der Akazienstr. 11. Unser Gärtnermeister Heribert Werner hielt einen sehr informativen, interessanten und in zweideutiger Weise überhaupt nicht trockenen Vortrag über Wildobst, das auf Sträuchern und Bäumen in der freien Natur - aber auch in vielen Gartenvereinen - wächst. Allem Wildobst ist gemeinsam, dass es lecker und gesund ist, überwiegend einen hohen Vitaminanteil A und C hat und für Marmelade, Gelee, Erfrischungstee, Säfte, Mus, Most, Wein, Chutney und Kompott, aber auch für Liköre und Edelbrände verwendet werden kann. Heimisches Wildobst ist aber auch eine wichtige Nahrungsgrundlage für unsere Insekten, Vögel und Säugetiere im Garten und trägt somit für das ökologische Gleichgewicht in der Natur bei.



In seinem über 1 ½-stündigen Vortrag ging Heribert auf zahlreiches - teils bekanntes, teils weniger bekanntes - Wildobst ein: Bayern-KiwiFelsenbirne, Aronia, Berberitze, Esskastanie (Marone), Weißdorn, Zierquitte, Quitte (Apfel- und Birnenquitte), KornelkirscheBlumen-Hartriegel, Heidelbeere, Preiselbeere, Cranberry, Haselnuss, Walnuss, Ölweide, Sanddorn, Maibeere, Schlehe, Bocksdorn (Gojibeere), Mispel, Zierapfel, Mahonie, BlutpflaumeMaulbeere, HolunderVogelbeere, Alpen-Johannisbeerejapanische Weinbeere, Apfel-Rose (Hagebutte), Brombeere und Wildtomaten. Zu allen Pflanzen wurden nicht nur die blühende Pflanze, das Blatt, die Blüte und die Frucht im Bild gezeigt - auch anhand vieler zusätzlicher Tipps wie geeignete Sorten, pfiffige Rezeptideen, Standortempfehlungen, Verarbeitungsmethoden, Anpflanzung von Wild- und Vogelschutzgehölzen, neue Züchtungen auch für kleine Gärten usw. bewies Heribert seine außergewöhnliche Erfahrung mit diesen Früchten und Pflanzen. Während der Fachberatung konnten sich alle 91 Teilnehmer immer wieder davon überzeugen, wie lecker die Liköre aus Wildobst schmecken.



Am Ende der Veranstaltung erhielt jeder Gast ein Fläschchen mit selbsthergestelltem Wildobst-Likör. Alle Teilnehmer konnten die zahlreichen mitgebrachten Marmeladen, Gelees, Chutneys, Säfte und Liköre probieren und bei Gefallen die süßen Verführungen gegen kleines Geld erwerben.


Fachberatung Stadtverband: Artenvielfalt im Garten, Filmvortrag von Klaus-Dieter Lemm (Dezember 2017)
Über 50 interessierte Gartenfreunde durften am 8. Dezember 2017 in die bunte Insektenwelt des Naturfilmers Klaus-Dieter Lemm eintauchen, der seine Filme live mit seiner Ehefrau Brigitte moderierte. Sämtliche Aufnahmen sind in langjähriger Arbeit ausschließlich im Dortmunder NABU-Garten (Garten 85) der Gartenanlage Dortmund-Nord, Eberstr. 46, entstanden.

Folgende Themen standen im Mittelpunkt des Abends:
  • Effiziente Bestäuber - Hummeln im Garten
  • Leben am Wasser
  • Meisterinnen der Täuschung: Die Schwebfliegen
  • Majas Schwestern - Wildbienen im Garten
  • Aktuell: Dramatisches Insektensterben in der Natur
  • Was sonst noch so kreucht und fleucht - Käfer & Co.
  • Wunderwelt der Schmetterlinge
Bei der gut besuchten Veranstaltung war eine multimediale Präsentation mit vielen sensationellen Videoclips, unterhaltsamen Kommentaren und natürlich auch zahlreichen interessanten Informationen zu sehen.

Wir konnten eine unglaubliche tierische Artenvielfalt eines 380 m² großen Kleingartens in der Dortmunder Innenstadt sehen. Viele Tiere halten sich dort auf, weil sie dort die entsprechenden Voraussetzungen vorfinden.

Referenten: Klaus-Dieter Lemm und Brigitte Bornmann-Lemm 
Internet: http://www.bk-natura.de

Fachberatung Stadtverband: Wildbienen (November 2017)
Bei der Fachberatung am 3. November 2017 informierte der Fachberater der Fa. Neudorff und Referent für ökologisches Gärtnern Klaus-Dieter Kerpa über die große Bedeutung, die der Wildbienen bei der Bestäubungsleistung unserer Obstgehölze und Wildpflanzen zukommt. Daher muss ihr Lebensraum besonders geschützt werden.

Neben den staatenbildenden Honigbienen gibt es über 650 Wildbienenarten in Deutschland. Dass diese Tiere nicht wild und gefährlich oder gar stechwütig, sondern überaus friedlich und zudem nützlich sind, vermittelte dieser Vortrag.

Wildbienen gehören wie die Honigbienen zum Stamm der Gliederfüßer, zur Klasse der Insekten und zur Ordnung der Hautflügler. Insekten ist gemein, dass sie alle 6 Beine haben. Alle Hautflügler besitzen 2 Flügelpaare. Zu ihnen zählen u. a. auch viele Wespenarten, Hornissen und Ameisen. Innerhalb der Hautflügler bilden die Bienen eine eigene "Überfamilie".

Im Gegensatz zur Honigbiene leben die meisten Wildbienen nicht in Staaten mit bis zu 60.000 Tieren, sondern alleine oder in kleinen Gemeinschaften. Hummeln sind wohl die bekanntesten Wildbienen. Sie bilden zwar auch kleine Staaten, leben jedoch nur im Sommer zusammen, da nur die Jungköniginnen den Winter überleben. Alle anderen Wildbienenarten (so genannte Einsiedlerbienen oder Solitärbienen) sind einzeln lebende Bienen. Sehr häufig kommt auch noch die Rote Mauerbiene in unseren Gärten vor, die annähernd so groß ist wie die Honigbiene (ca. 1 cm). Bei der Suche nach einem geeigneten Ort für den Nachwuchs ist das Weibchen nach geeigneten Nistplätzen wie hohle Pflanzenstängel, morsches Holz u. ä. angewiesen. In einer geeigneten Röhre legt es in einer Linie eine abgeschlossene Brutzelle hinter der anderen an und hinterlässt in jeder Zelle neben dem Ei einen Nahrungsvorrat aus Pollen und Nektar. Hier erfolgt dann die Entwicklung zum erwachsenen Tier (Imago). Diese überwintern in der Zelle und verlassen sie erst im nächsten Frühjahr.

Wildbienen haben für den Haus- und Kleingarten eine große Bedeutung und führen ein spannendes und interessantes Leben. Es lohnt also, sich mit diesen Insekten zu beschäftigen. Mit relativ einfachen Mitteln können wir sie in unsere Gärten anlocken und ansiedeln. Nisthilfen für Wildbienen sind einfach z. B. aus Bambusröhrchen (Ø  3 bis 8 mm, Länge 10 bis 15 cm) herzustellen. Aber auch der Handel bietet Nisthilfen an.

Fachberatung Stadtverband: Kaiser Wilhelm, Seidenhemdchen und Co.
Alte Obstsorten in NRW - vom Aussterben bedroht (Oktober 2017)

Das Thema der Veranstaltung am Freitag, den 13. Oktober 2017 lautete: "Kaiser Wilhelm, Seidenhemdchen und Co.
Alte Obstsorten in NRW - vom Aussterben bedroht"

Jeder hat schon mal von den so genannten „Alten Obstsorten“ gehört - aber was genau ist darunter zu verstehen? Oft sind nur noch die Sorten aus den Supermarkt bekannt. „Förster Sauer“, „Jakob Lebel“ oder „Gelber Bellefleur“ sind nur noch den wenigsten geläufig. Worin unterscheiden sich Sorten aus dem Supermarkt und von der Streuobstwiese und was ist das besondere an den „Alten Sorten“?

Diesen und anderen Fragen rund ums Obst gingen wir an diesem Abend auf die Spur. Am Beispiel des Apfels erläuterte Frank Gerber vom Stadtverband Anbaumethoden, Sorteneigenschaften, Bestimmungsmerkmale und weitere interessante Aspekte.

Neben der Theorie kam aber auch die Praxis nicht zu kurz. Verschiedene Streuobstwiesen-Sorten wurden vorgestellt und konnten verkostet werden. Dazu gab es die eine oder andere Anekdote zur Geschichte der Sorten.

Referent: Dipl.-Ing. Frank Gerber, Stadtverband Dortmunder Gartenvereine e.V.

Fachberatung Stadtverband: Kräutergarten anlegen, Kräuter verarbeiten und anwenden (September 2017)
Unsere Referentin "Garten Doktor" Claudia Hengesbach hielt einen sehr informativen Vortrag über Kräuter. Dabei ging sie auf die bekanntesten Kräuter eingehend ein und erzählte alles über den Düngerbedarf, optimalen Boden, Aussaat, Pflanz- und Erntezeit, 1- und 2-jährige Kräuter, Wasserbedarf, Mehltaugefahr, Verträglichkeiten untereinander, Frostsicherheit und vieles mehr.

Wir erfuhren sehr viel über Heilkräuter und ihre Anwendung, Rezepte für Hustensaft, Brennnesseltee und -Tinkturen, Ringelblumenprodukte, Kräuter-Chips, Kräutersuppen, leckere Kräutergetränke, Lavendelbadesalze und und und.

Da Claudia Hengesbach den Vortrag noch bei anderen Veranstaltungen halten möchte, bat sie mich, nur in allgemeiner Form zu informieren und die Rezepte nicht zu veröffentlichen. Schade - aber sicherlich ein Grund, den Vortrag demnächst selber zu besuchen.

Einen interessanten Beitrag vom 15. August 2017 über den Garten Doktor Claudia Hengesbach gab es in der Mediathek der Lokalzeit Dortmund, der dort jetzt leider nicht mehr verfügbar ist. Den Beitrag mit hoher Auflösung könnt ihr aber hier herunterladen.

Fachberatung Stadtverband: Sommerschnitt an Obstgehölzen (Juli 2017)
Auf der Lehrveranstaltung informierten am 1. Juli 2017 die Mitarbeiter des Stadtverbandes Gärtnermeister H. Werner und Dipl.-Ing. Frank Gerber über die Besonderheiten des Sommerschnittes an Obstbäumen.

Die Veranstaltung fand in den folgenden Gartenanlagen statt:
  • Brackel 1921, Westfälische Str. 245, Dortmund-Brackel
  • Zum Grünen Entenpoth, Nortkirchenstr. 20, Dortmund-Hörde
  • Im Rauhen Holz, Unten im Felde 40, Dortmund-Lütgendortmund
  • Heideblick, Stockumer Straße 133 b, Dortmund-Renninghausen

Fachberatung Stadtverband: Studienfahrt zur Landesgartenschau in Bad Lippspringe (Juni 2017)
Am 10. Juni 2017 fand die Studienfahrt des Stadtverbandes Dortmunder Gartenvereine zur Landesgartenschau in Bad Lippspringe statt. Die ungefähr alle 3 Jahre in Nordrhein-Westfalen stattfindende Schau steht in diesem Jahr unter dem Motto "Blumenpracht & Waldidylle" und findet in 2 Parks in Bad Lippspringe statt, die durch eine Flaniermeile miteinander verbunden sind.

Nach knapp 1 1/2-stündiger Busfahrt erreichten wir - 50 Gartenfreunde aus Dortmunder Gartenvereinen - unser Ziel. Sehr angenehm war, dass wir direkt am Eingang des Kurparks unseren Bus verlassen konnten. Trotzdem entschlossen wir uns, zuerst den ca. 1 km entfernten Arminiuspark zu besuchen. Für Fußkranke ist zwar ein kostenloser Shuttlezug eingerichtet, wir entschieden uns aber, entlang der Fußgängerzone zu schlendern, da auch hier die ein oder andere Sehenswürdigkeit zu entdecken war - auch einer Eisdiele konnten wir so unseren Besuch abstatten.

(
Weitere Fotos findet ihr im Fotoalbum.)
Am Arminiuspark angekommen besichtigten wir Blumenhallen, Baumschulgarten, Natur-, Freizeit-, Terrassen- und Obstgärten sowie eine Anlage für Grabgestaltung. Danach ging es über die mit Blumen gesäumte Fußgängerzone wieder zurück zum Hauptort der Gartenschau: der Kaiser-Karls-Park und der Kurwald. Neben gut einem Dutzend Themengärten imponierten hier vor allem  sehr schöne und lange Staudenbeete, eine herrliche Waldkulisse, die idyllischen Mersmannteiche sowie großzügige Spielplätze.

Der 6,5-stündige Aufenthalt verging wie im Fluge. Auch diese Landesgartenschau ist für jeden Gärtner sehr sehenswert und abwechslungsreich.

Kontaktdaten:
Landesgartenschau Bad Lippspringe 2017 GmbH
Friedrich-Wilhelm-Weber-Platz 1
33175 Bad Lippspringe
Telefon: 05252 26189
Telefax: 05251 1322733189
E-Mail: info@lgs2017.de
Internet: https://www.lgs2017.de

Öffnungszeiten: 12. April bis 15. Oktober 2017 - täglich von 9:00 bis 19:00 Uhr
Verweildauer bis Einbruch der Dunkelheit (max. bis 21:00 Uhr)

Fachberatung Stadtverband: Besuch im NABU-Garten (Mai 2017)
Nach einem regnerischen Tagesbeginn wurde es gegen Nachmittag dann doch trocken und schön. Und so stand der Exkursion der Fachberater des Stadtverbandes Dortmunder Gartenvereine nichts im Wege. Ziel war dieses Mal der NABU-Garten Dortmund. Er liegt am Rand des großen fast zwanzig Jahre alten Biotop-Bereichs der Gartenanlage Dortmund-Nord. Zu Beginn der Gartenführung gab die Fachberaterin des NABU-Gartens Brigitte Bornmann-Lemm eine kurze Einführung in die Geschichte dieses Biotop-Bereichs und erläuterte, dass die Kooperation mit dem NABU-Dortmund durch die dort vorhandenen Ringelnattern entstanden ist. Seit 2013 betreut Brigitte nun diesen Garten. Ihr Anliegen ist es, sich um die Erhaltung der Artenvielfalt von Flora und Fauna zu kümmern. Besonderes Augenmerk legt sie hierbei auf die Erhaltung der Kulturpflanzenvielfalt. Sie betonte, dass in den letzten 100 Jahren laut Weltgesundheitsorganisation WHO nahezu 75% der Nutzpflanzenvielfalt unwiederbringlich verloren gegangen sei. Jeder Schrebergärtner hat es in der Hand, etwas dagegen zu tun, indem sich jeder Gedanken darüber macht, woher er Pflanzen und Saatgut bezieht und dabei auf den Kauf von F1-Hybriden verzichtet. Hier gab es von den Gästen bereits den Wunsch, über die Erhaltung und Geschichte der Kulturpflanzenvielfalt eine eigene Fachberatung durchzuführen.



Weitere Bilder gibt's im Fotoalbum.
Der NABU-Garten ist in viele kleine Themenbereiche aufgeteilt. Auffallend ist, dass Gemüse, Obst und Blütenpflanzen nicht unbedingt getrennt sind, sondern durchaus auch in Mischkultur wachsen dürfen. Besonderes Augenmerk wird in diesem Garten auf die Förderung der Bodenqualität gelegt. Im Dortmunder Norden hat der Boden im Allgemeinen einen niedrigen pH-Wert und besteht aus festem Lehm. In diesem Garten wird grundsätzlich nicht umgegraben, sondern nur gegrubbert. Die Gartenbeete bleiben im Winter auch nicht offen liegen. Sie werden mit dem Laub der umliegenden Bäume und über Sommer mit dem anfallenden Rasenschnitt gemulcht, um die Bodenlebewesen zu fördern. Einzig bei den Aussaaten bleibt der Boden einige Zeit unbedeckt. Viele mehrjährige Stauden sorgen mit ihren Blättern ebenfalls für eine gute Bodenbeschattung. Gedüngt wird nur mit Gartenkompost und etwas Bioland-zertifiziertem Hornmehl.

Zur Förderung des zu niedrigen pH-Werts läuft seit Beginn dieses Jahres ein Großversuch im Garten. Es wird nicht mehr mit Gartenkalk, der viel zu schnell ins Grundwasser versickert, sondern mit Kalkschotter gearbeitet. In zwei kleinen Staudenbeeten in der Mitte der Rasenfläche hatte dies in den letzten vier Jahren zu erfolgreicher Bodenverbesserung geführt. Daher wurden jetzt im Frühjahr die Bodenbeete mit einer Schicht Kompost und etwas Mulch zur Förderung der Bodenorganismen versorgt. Etwas Kalkschotter wurde dazwischen gestreut und mit dem Kompost in die obersten paar Zentimeter der Bodenschicht eingearbeitet. 
Einzig die wenigen Rasenflächen wurden ausgespart, da es sonst Schwierigkeiten mit dem Rasenmäher geben würde.

Auch die Insekten-, Vogel und Säugetiervielfalt wird in diesem Garten gefördert. So gibt es kleine Nisthilfen für Mauerbienen und die Nistlöcher der Sand-/Erdbienen in den Rasenflächen werden extra gekennzeichnet, damit sie nicht versehentlich verschüttet werden. Bei den Bienenpflanzen wird darauf geachtet, eine gute Mischung aus Kreuzblütler, Doldenblütler, Korbblütlern und Lippenblütlern anzubieten, um so die Honigbienen, Wildbienen, Hummeln, Schmetterlinge und Schwebfliegen gleichermaßen gut versorgen zu können. Die Pflanzen wachsen insbesondere in einer großen, nach Süden ausgerichteten Sonnenfalle aus Natursteinen. Hier wurde die ehemalige Rasenfläche mit 20 cm Kalkschotter zur Drainage unterlegt und dann 2/1 mit Sand abgemagert. Dort wachsen Färberkamille, Hauswurz, verschiedene Thymian-Arten, Fetthenne, Balsamkraut, Taubenskabiosen, Kornraden, Staudenlein, Rosmarin, Kartäusernelken und vieles mehr.
Überall im Garten verteilt finden sich immer wieder kleine und große Wasserstellen. Sie dienen als Vogel- und Insektentränken, aber auch, um das umliegende Kleinklima positiv zu beeinflussen.

Besonderes Augenmerk wird von Brigitte in diesem Garten auch auf die Nachhaltigkeit gelegt. Der anfallende Gehölzschnitt wird zum Beispiel sortiert. Gerade Zweige dienen als Stützen für Stauden oder zur Markierung der Aussaaten. Kleine Reste dienen als Wegbelag zwischen den Hochbeeten. Und der Rest kommt auf die Benjeshecke, die diesen Garten vom Rest des Biotopbereichs abtrennt. Dieser große Reiserhaufen fördert die Insektenvielfalt und bietet somit den Vögeln und Igeln Schutz und Nahrung.

Der Gartenrundgang löste sich bald auf und überall im Garten verteilt entwickelten sich Gespräche und Diskussionen zwischen den anwesenden Gästen. Alles in allem eine gelungene Fachberatung, von der jeder Tipps und Ideen mitnehmen und umsetzen konnte. Dann springt der Gedanke zur Erhaltung der bedrohten Artenvielfalt hoffentlich über von Garten zu Garten und von Gartenanlage zu Gartenanlage. Das ist das Ziel dieses NABU-Gartens.

Für mehr Informationen:
Es gibt während der Gartensaison monatliche offene Gartentage.
Gruppen- und Einzelführungen zu Wunschterminen können gern angemeldet werden.
Kontakt:
NABU-Dortmund
Brigitte Bornmann-Lemm
Termine unter http://www.nabu-dortmund.de.
E-Mail: naturgarten@nabu-dortmund.de
Tel. 0157 36287972

Gartenalphabet von Akelei bis Zeckenbiss - humorige Reise durch das Gartenjahr (April 2017)
Der Autor, Rezitator und Kabarettist Christoph Rösner aus Hagen - selbst leidenschaftlicher Hobbygärtner - entführte uns auf seiner humorigen Reise "Gartenalphabet von Akelei bis Zeckenbiss" auf unterhaltsame Weise durch das Gartenjahr. Dabei halfen ihm berühmte Dichter, Gärtner und Lyriker wie Theodor Fontane, Heinz Erhardt, Wilhelm Busch und Eugen Roth; aber er präsentierte auch aus eigenen Werken - und dies alles zur großen Freude aller Gartenfreunde, die sich das ein oder andere mal selber wiedererkennen konnten, wenn es um die Gartensatzung oder um die verflixte Ackerwinde und die anhängliche Wühlmaus ging.

Es waren sicherlich die kurzweiligsten 90 Minuten, die wir bisher im Verbandshaus verbringen durften.

Fachberatung Stadtverband: Obstbaumschnitt in 4 Gartenanlagen (März 2017)
Am 11. März 2017 zeigten die beiden Mitarbeiter des Stadtverbandes Dortmunder Gartenvereine e. V. Heribert Werner und Frank Gerber in vier Dortmunder Gartenvereinen wie Obstbäume geschnitten werden. Zu den Veranstaltungen kamen über 200 interessierte Gartenfreunde.

Nach einführenden grundlegenden Informationen zu empfehlenswerten Werkzeugen, Pflanzzeit, Pflanzschnitt und Pflanzung stand der Obstbaumschnitt im Mittelpunkt der Fachberatung. Besonders beim Apfelbaum ist es unerlässlich, dass er regelmäßig (mindestens einmal im Jahr) geschnitten wird. Der ideale Zeitpunkt ist Februar bis März bei Frostfreiheit. Aber auch ein Sommerschnitt ist für die Reifung der Äpfel von Bedeutung.

Danach wurde die Theorie in die Praxis umgesetzt und jeweils ein Apfelbaum fachgerecht geschnitten. Dabei wurde aber auch deutlich, dass kaum ein Baum dem anderen vom Aufbau her ähnelt.

Während der Schnittvorführung tauchten sehr viele Fragen auf wie: Wie erkennt man Fruchtholz? Ist Flechte für den Baum schädlich? Wie sägt man dicke Äste ab? Warum sind Obstbäume im Winter weiß angestrichen? Wie vermeide ich die langen Wassertriebe? Wie groß sollte eine Baumscheibe sein? 

In vielen Gärten konnte man aber auch grundsätzliche Fehler erkennen: Viele Bäume standen mitten in der Wiese - häufig war gar keine Baumscheibe vorhanden. An vielen Bäumen konnte man kranke Stellen entdecken, weil so genannte Kleiderhaken (ca. 5 bis 10 cm lange Astenden) beim Schnitt stehengebliebenen waren und die Äste nicht nah genug am Stamm bzw. an der Knospe geschnitten worden sind. Dies sind große Einfallstore für Bakterien. Auch hingen noch etliche Fruchtmumien im Baum, die für die Baumhygiene sehr schädlich sind.

Vielen Dank an Heribert Werner und Frank Gerber für ihre engagierten Vorträge und die gelungenen Demonstrationen.

Weitere Bilder vom Obstbaumschnitt gibt es hier.

vorher

nachher

Fachberatung Stadtverband: Rasen (Februar 2017)
Bei der Fachberatung im Februar 2017 stand das grüne Aushängeschild und der Stolz eines jeden Gärtners im Mittelpunkt: der Rasen. Dazu hatten wir den gelernten Landwirt und Fachberater für Boden Rüdiger Steeg von der Firma Oscorna als Referenten geladen. Total überrascht waren wir über die hohe Anzahl der Teilnehmer: über 80 Gartenfreunde kamen zu diesem interessanten, fast zweistündigen Vortrag.
Kräftig grün, dicht, belastbar und unkrautarm - so wünscht sich jeder Gärtner seinen Rasen. Dass dies nicht immer so ist, liegt an 7 Ursachen: zu viel Schatten, zu saurer Boden, Konkurrenz mit anderen Pflanzen, Bodenverdichtung, fehlende bedarfsgerechte Ernährung des Bodens (Düngermangel), fehlendes biologisches Verhältnis im Boden (Humusmangel) und - ungeduldige Gärtner!

Im Schrebergarten sollte zu viel Schatten zumeist kein gravierendes Problem sein; schließlich sollte jeder Gärtner bereits bei der Anlage seiner Parzelle darauf achten, welche Pflanzen viel Sonne mögen und welche nicht - und Rasen mag Sonne.

Dagegen können die anderen Ursachen für Rasenprobleme vom Gärtner positiv beeinflusst werden. Der ideale Boden für die meisten Pflanzen und auch für den Rasen ist leicht sauer bis neutral mit einem pH-Wert zwischen sechs und sieben. Ist der Boden dagegen zu sauer (niedriger ph-Wert), so kann sich das Moos gut ausbreiten. Den pH-Wert kann jeder leicht selbst ermitteln: mit einem pH-Bodentest aus dem Fachgeschäft (ca. 5 €) oder z. B. bei Scheiper Mühle oder durch eine aufwändigere Bodenanalyse bei der Landwirtschaftskammer NRW. Die Zugabe von Kalk erhöht zwar den ph-Wert des Bodens, holt dabei aber die letzten Reserven aus dem Boden und löst das eigentliche Problem nicht.

Die Konkurrenz mit anderen Pflanzen kennt jeder Gärtner, weil die Rasenränder meistens schlechter aussehen als die mittige Fläche. Die Ursache liegt meistens in benachbarten Pflanzen (z. B. Bäumen), die sich ihre Nahrung dadurch holen, indem sie ihre Wurzelausläufer unter den Rasen schieben. Abhilfe hilft hier ein größerer Abstand zum Rasen, indem z. B. die Baumscheibe vergrößert wird.

Zu stark verdichteter Boden vermindert bzw. verhindert die Versickerung des Regens und führt somit zu Staunässe und zu Verlust von Stickstoff im Boden. Dies führt wiederum zur Pilzbefall- und Unkrautvermehrung. Verdichteten Boden kann man z. B. daran erkennen, dass der Löwenzahl sich hier gerne niederlässt. Löwenzahn findet man selbst auf geteerten Flächen, nicht aber auf lockerem, gesundem Boden.

Düngermangel sollte ein Gärtner nicht durch mineralischen (anorganischen) Dünger (NPK-Dünger) beheben. Mineraldünger enthalten überwiegend Salze, die keiner Pflanze und keinem Boden gut tun. Salze zerstören die mikrobielle Aktivität des Bodens! Alle Gärtner sollten ausschließlich organischen Dünger benutzen. Der beste und günstigste organische Dünger ist der selbst erzeugte Kompost ("das Gold des Gärtners").

Humusmangel beeinträchtigt die Fruchtbarkeit des Bodens. Vor 150 Jahren betrug der Humusgehalt im Boden noch 15 %. Heute liegt der Humusgehalt meist nur noch bei 4,5 %. In einem humusarmen Boden befinden sich nur 15 Würmer pro Kubikmeter. In einem humusreichen Boden dagegen bis zu 600 Würmer. Da jeder Wurm ca. 20 g Humus pro Jahr erzeugt, erkennt man leicht, wie wichtig ein humusreicher Boden für die Fruchtbarkeit und Gesundheit des Bodens ist.

Eine Folge von den zuvor genannten Ursachen ist die Verbreitung von Unkräutern wie Weißklee und Moos im  Rasen, da diese - im Gegensatz zum Rasen - auch mit Mangelböden zurechtkommen. Der Gärtner sollte sich jetzt nicht fragen, was er gegen die Unkräuter machen kann (z. B. durch Einsatz von Unkrautbekämpfungsmitteln), sondern was er für den Boden machen kann. Sinnvoll ist also nicht die Bekämpfung der Unkräuter, Pilze und sonstigen unerwünschten Pflanzen, da dies die eigentlichen Ursachen nicht ändert. Sinn macht nur, für einen ph-neutralen, lockeren, humosen Boden zu sorgen, auf dem organisch gedüngter Rasen wächst.

Da ein gesunder Rasen nur auf einem gesunden Boden wächst, empfiehlt Rüdiger Steeg die regelmäßige Aufbereitung des Bodens mit Oscorna-BodenAktivator sowie die 3-malige Düngung des Rasens im Frühjahr, Sommer und Herbst mit einem natürlichen Rasendünger wie Oscorna-Rasaflor Rasendünger. Zur Düngung kann selbstverständlich auch Kompost genutzt werden.

Herr Steeg gab dann noch Tipps zur richtigen Rasenpflege: Der erste Schnitt sollte erst dann erfolgen, wenn der Rasen wächst – das ist meist Ende März bis April der Fall. Rasen wächst nur, wenn die Tagestemperaturen über 10 Grad und die Nachttemperaturen nicht unter 5 Grad liegen. Durch regelmäßiges und häufiges Mähen wird der Rasen immer dichter. Wenn dabei maximal 2 bis 3 cm abgeschnitten werden, braucht der Rasenschnitt als Mulchschicht im Sommer nicht aufgefangen zu werden, sondern kann liegen bleiben. Die Schnitthöhe sollte auf mindestens 4 cm, im Sommer sogar auf 5 bis 6 cm eingestellt werden. Die Messer des Rasenmähers sollten immer scharf sein. Der Schliff der Messer sollte durch einen Fachmann vorgenommen werden (z. B. durch die Fa.
 Rathke, Hagener Straße 199, 44229 Dortmund).

Der Rasen sollte selbst bei heißem Wetter nicht täglich, sondern nur einmal in der Woche möglichst morgens in der Frühe oder am frühen Abend (nie in der heißen Mittagssonne) ausgiebig gewässert werden (2 Kubikmeter Wasser auf 100 Quadratmeter Rasenfläche), damit die Rasenwurzeln in die Tiefe wachsen.

Bei einer Rasenneusaat muss die Fläche einen Monat lang immer feucht gehalten werden, damit die Saat aufgehen kann. Ideal sind dauerhafte Bodentemperaturen von mindestens 10 Grad; zu hohe Temperaturen in den Sommermonaten sind dagegen ungeeignet. Daher sind die Monate April/Mai oder der Herbst der beste Zeitpunkt für die Aussaat.

Eine Regenerierung von schadhaftem Rasen erfolgt am besten an einem einzigen Tag im April oder September. Dabei wird der Rasen zunächst sehr kurz gemäht (ca. 3 cm Schnitthöhe) und anschließend längs, quer und diagonal vertikutiert. Danach werden der BodenAktivator (20 kg pro 100 m²), der Rasendünger (10 kg pro 100 m²) und eine Nachsaat in guter Qualität auf die gesamte Fläche (nicht nur an den kahlen Stellen) aufgebracht. Auch die Nachsaat muss einen Monat lang immer feucht gehalten werden. Während dieser Zeit sollte der Rasen mit der größten Schnitthöhe und ohne Fangkorb gemäht werden.

Noch eine persönliche Bemerkung: Ich kenne Rüdiger Steeg bereits von mehreren Fachberatungen, die er in den letzten Jahren beim Stadtverband als Referent gehalten hat. Dabei überzeugte er nicht nur durch sein ausgeprägtes Fachwissen. Besonders angenehm waren seine Vorträge, weil er die Information - und nicht die Werbung für seine Firma, bei er seit über 15 Jahren arbeitet - in den Vordergrund stellt. Da ich die Produkte Oscorna BodenAktivator und Rasaflor Rasendünger selber seit einigen Jahren zu meiner vollen Zufriedenheit benutze, bin ich aus diesem Grund gerne bereit, sie an dieser Stelle beim Namen zu nennen.
Hanne Blomberg-Winden

Fachberatung Stadtverband: Liköre aus Obst und Gartenkräutern (Januar 2017)
Wegen Erkrankung des Referenten Gartenfreund Helmut Köhn vom Gartenverein Oberdorstfeld konnte die Fachberatung im Januar nicht wie geplant stattfinden. Glücklicherweise sprang kurzfristig "Garten Doktor" Claudia Hengesbach ein, die mit ihren Erfahrungen über Heilpflanzen (am Beispiel der Ringelblume) und Heilkräutern (am Beispiel der Brennnessel), die im Garten und am Wegesrand blühen, informieren und unterhalten konnte.

Brennnesseln kann man nicht nur zur Blattlausbekämpfung einsetzen, sondern man kann das klassische Unkraut auch als Gesundheitstee oder Tinktur benutzen. Zu guter Letzt kann man die häufig unerwünschte Brennnessel quasi zur Unkrautbekämpfung einfach aufessen - sie kann (ähnlich wie Spinat) als Gemüse oder Salat bereitet werden. Die Brennnesselblätter können aber auch in grüne Smoothies gegeben werden.

Ringelblumen können nicht nur als Heilpflanze verwendet werden, um aus ihnen gesundheitsfördernde Öle und Salben zu erzeugen, sondern sie vermindern auch im Garten die Anzahl der Nematoden (Fadenwürmer) erheblich.

Passend zur Jahreszeit verriet uns Claudia Hengesbach noch das Rezept für einen selbstgemachten Hustensaft aus Kräutern wie Fenchel, Salbei, Pfefferminze und Kamille.

Da die Teilnehmer dieser Fachberatung nach der Bekanntgabe der Absage zum ursprünglichen Thema zunächst recht enttäuscht waren, konnte Fachberaterin Hanne Blomberg-Winden die Gemüter schnell beruhigen: Sie hatte nicht nur ihren eigenen Bestand selbstgemachter Likör geplündert, sondern hatte auch einige Gartenfreunde überreden können, ihre besten Obsterzeugnisse aus dem eigenen Garten zu spendieren, sodass 11 Liköre aus Obst und Gartenkräutern verkostet werden konnten. 

Die Rezepte der verkosteten Liköre könnt ihr hier herunterladen. Die Informationen zu den Themen Brennnessel, Ringelblumen und Hustensaft aus Kräutern wurden uns von unserer Referentin Garten Doktor Claudia Hengesbach freundlicherweise zur Verfügung gestellt.

Fachberatung Stadtverband: Pflanzenschutz ohne Pestizide (Dezember 2016)
Bei der letzten Fachberatung im Jahr 2016 stand der Pflanzenschutz im Vordergrund - und zwar so, wie es sich alle Bio-Gärtner wünschen: ohne Pestizide. Unser Referent Klaus-Dieter Kerpa von der Fa. Neudorff hielt seinen kurzweiligen, eineinhalbstündigen Vortrag in gewohnt souveräner, unterhaltsamer und kenntnisreicher Weise.

Sein Vortrag war ein hervorragendes Plädoyer für aktiven Umweltschutz - dazu gehört auch ein Verzicht auf torffreie Erde und ein bewusster Einsatz von Dünger.

Alle Teilnehmer  erhielten von Herrn Kerpa Proben und Informationen aus dem Sortiment von Neudorff.
Nach notwendiger Erklärung und Unterscheidung der Begriffe Pestizide, Herbizide, Insektizide, Fungizide und Biozide sowie der Gesetze und Verordnungen lag sein Hauptaugenmerk auf dem "integrierten Pflanzenschutz". Hierbei werden verschiedene Verfahren unter vorrangiger Berücksichtigung biologischer, biotechnischer, pflanzenzüchterischer, mechanischer sowie anbau- und kulturtechnischer Maßnahmen angewandt, sodass die Anwendung chemischer Pflanzenschutzmittel auf das notwendige Maß beschränkt wird.

Pestizide sind chemische Mittel, die lästige oder schädliche Lebewesen töten, vertreiben oder hemmen. Sie  werden unterteilt in Pflanzenschutzmittel (zum Schutz von Pflanzen) und Biozide (zum Schutz der Gesundheit oder der Produkte des Menschen, z. B.  Desinfektionsmittel, Rattengifte oder Holzschutzmittel).

Pflanzenschutzmittel werden wiederum u. a. unterteilt in
  • Bakterizide (gegen Bakterien),
  • Fungizide (gegen Pilze),
  • Herbizide (gegen Pflanzen),
  • Insektizide (gegen Schadinsekten),
  • Molluskizide (gegen Schnecken) und 
  • Nematizide (gegen Fadenwürmer).
Der Einsatz von Herbiziden (Unkrautvernichtungsmittel) ist laut Satzung verboten. Die Anwendung von Insektiziden und Fungiziden ist nur in Ausnahmefällen zulässig. Die Grundsätze des integrierten Pflanzenschutzes sind in Schrebergärten einzuhalten.

Die Anwendung von Pflanzenschutzmitteln auf Wegen und Plätzen ist wegen des Wasserschutzes grundsätzlich nicht zugelassen. Auch Hausmittel wie Essig und Salz dürfen wegen fehlender Zulassung nicht eingesetzt werden. Erlaubt ist dagegen die thermische Bekämpfung des Unkrauts mittels sogenannter Unkrautbrenner und die mechanische Entfernung der Unkräuter mit einer Fugenbürste oder einem Fugenkratzer.

Integrierter Pflanzenschutz

Der integrierte Pflanzenschutz ist eine Kombination von umweltfreundlichen Maßnahmen, die vorrangig anwendet werden, um die Verwendung chemischer Pflanzenschutzmittel möglichst überflüssig zu machen. Wobei chemische Pflanzenschutzmittel nicht unbedingt mit der chemischen Keule gleichzusetzen sind. Pflanzenschutzmittel von Neudorff sind umweltschonend, weil sie überwiegend Wirkstoffe enthalten, die so auch in der Natur vorkommen.

Tipp: Herr Kerpa empfahl uns, nicht anwendungsfertige (Kennzeichnung AF)  Produkte, sondern Konzentrate zu kaufen, da diese erheblich günstiger sind. Bei AF-Produkten bezahlt man auf gut Deutsch, das Wasser mit.

Anbau- und kulturtechnische Maßnahmen

Der integrierte Pflanzenschutz beginnt bei den anbau- und kulturtechnischen Maßnahmen. Die widerstandsfähigsten Pflanzen wachsen dort, wo die Bodenbeschaffenheit gut bereitet ist - der Boden sollte nicht zu lehmhaltig sein und nicht zu Staunässe neigen. Außerdem sollte er nicht zu sauer oder zu kalkreich sein, nicht zu nährstoffarm, aber auch nicht überdüngt. Eine Bodenanalyse kann hier erkenntnisreich sein. Für einen guten Boden sorgt aber auch regelmäßiges Gießen.

Tipp: Der beste Dünger ist immer noch der organische Dünger aus dem eigenen Kompost.

Zu den weiteren Maßnahmen zählen Fruchtwechsel, richtiger Pflanzabstand, optimale Pflanzzeiten und z. B. ein gesunder Kompost.

Biologische Maßnahmen

Die bekanntesten biologischen Maßnahmen sind die Förderung und der Einsatz von Nützlingen. Hierzu zählen u. a. Vögel, Käfer und Larven. Florfliegen, 
Schwebfliegen, Marienkäfer und deren Larven fressen z. B. Blattläuse; Schlupfwespen die Weiße Fliege.

Damit Nützlinge schon zeitig im Garten sind, muss man ihnen das Überwintern im Garten erleichtern; dazu zählen nicht nur Insektenhotels, Insektentränken, Totholzhaufen  und Trockenmauern, sondern auch das Liegenlassen von Verblütem und Laub im Winter.

Biotechnische Maßnahmen

Hier kann sich der Gärtner als Fallensteller ausleben. Gelbe Leimfallen bekämpfen die Weiße Fliege, Pheromonfallen werden erfolgreich gegen den Apfelwickler eingesetzt, Wühlmausfallen bekämpfen die ungeliebten Nagetiere.

Tipp: Ein weißer Baumanstrich (Kalkdünger) im September schützt Obstbäume gegen Rindenriss, wenn es nachts friert und tagsüber die Sonne scheint.

Tipp (nicht ganz ernst gemeint): Bierfallen gegen Schnecken wirken am besten, wenn man sie beim Nachbarn im Garten aufstellt.


Pflanzenzüchterische Maßnahmen

Auch eine robuste und widerstandsfähige Sortenauswahl beim Kauf zählt dazu. So sollten als Obstbäume und Obststräucher nur regional bewährte Sorten im Fachmarkt gekauft werden. Hier ist die billige Ware im Baumarkt häufig nicht die richtige Wahl, da diese Waren meist nicht aus der Region kommen.

Tipp: Ein gutes Beispiel für robuste Pflanzen durch Züchtung sind z. B. die ADR-Rosen (siehe Fachberatung November 2016).

Mechanische Maßnahmen

Zu den einfachsten mechanischen (bzw. physikalischen) Maßnahmen zählt das Absammeln von Schädlingen wie Schnecken, Raupen und Kartoffelkäfern.

Tipp: Werft Rhabarberblätter zunächst nicht auf den Kompost, sondern legt sie auf den Boden. Schnecken werden diesen Ort aufsuchen, da sich dort ein ideales Klima entwickelt. Hier kann man täglich die Schnecken absammeln.

Das Aufsammeln von madigem Obst (Äpfel, Pflaumen usw.) bekämpft unerwünschte Raupen und Würmer.

Tipp: Dieses Obst sollte man, bevor man es auf den Kompost wirft, 1 bis 2 Tage in einem Wassereimer aufbewahren, damit die Raupen und Maden ertrinken und sich nicht im Kompost vermehren können.

Auch das regelmäßiges Entfernen kranker Pflanzenteile und Desinfizieren der Gartenwerkzeuge hilft als mechanische Maßnahme gegen unerwünschte Krankheiten.

Fachberatung Stadtverband: Rosen (November 2016)
Am Freitag, den 11. November 2016 hielt Thomas Lolling vom Deutschen Rosarium Dortmund im Westfalenpark einen sehr informativen Bericht mit viel gutem Bildmaterial über die Königin der Blumen, die Rose.
 
Wir erfuhren wichtige Details zu Standortbedingungen, dass eine Rose mindestens 5 Stunden Licht am Tag benötigt, eine gute Luftzufuhr wichtig ist, damit das Laub nach einem Regen gut abtrocknen kann und dass Rosen nicht zu dicht nebeneinander stehen sollten. Damit kann man auch Vorsorge gegen Sternrusstau, Rosenmehltau und andere Schädlingen treffen.
Wichtig ist ebenfalls die Sortenwahl. ADR-Rosen (Allgemeine Deutsche Rosenneuheitenprüfung) kommen in der Regel ohne Pflanzenschutzmittel aus  (http://www.ADR-Rose.de).
Der Boden sollte mittelschwerer, humoser Lehmboden sein, tiefgründig und krümelig. Er sollte regelmäßig aufgelockert werden und unkrautfrei sein. Wichtig ist ebenfalls, beschädigte oder von Schädlingen befallene Teile der Pflanzen nicht zu kompostieren, sondern über den Hausmüll zu entsorgen.

Rosen sollten wegen der so genannten Bodenmüdigkeit nicht an einen Platz gepflanzt werden, an dem zuvor Rosen gestanden haben. Ist es anders nicht möglich, so sollte der Boden ausgetauscht werden, um den neuen Pflanzen einen guten Start zu ermöglichen.

Düngung sollte im Frühjahr aufgebracht werden, man sollte jedoch über seine Bodenbeschaffenheit Bescheid wissen. Empfohlen wird eine Bodenanalyse, bevor "drauf los" gedüngt wird. Hornspäne und Knochenmehl sind bodenschonende Präparate. Ab Ende Juni sollte nicht mehr gedüngt werden, damit das Rosenholz ausreifen kann. Frisch gepflanzte Rosen sollten nicht gedüngt werden.
 
Legt man Wert auf eine "schöne" Abdeckung des Bodens unter den Rosen, ist Rindenhumus gut geeignet, wenn er nicht höher als 3 bis 4 cm aufgebracht wird - dazu Dolokalk und Hornspäne zuführen. Rindenmulch ist nicht geeignet.

Bei der Auswahl des Pflanzmaterials ist zu empfehlen, wurzelnackte  Rosen zu erwerben und dabei auf die Qualität der Pflanze zu achten. Wurzelnackte Rosen sind preisgünstiger als Containerware. Wichtig ist, die Setzlinge mindestens 24 Stunden zu wässern.

Die Veredelung muss 5 cm unter der Oberfläche liegen.

Beim Winterschutz ist eine Laubabdeckung und Anhäufeln mit Komposterde ausreichend. Bei Hochstämmen gibt man Reisig in die Krone und wickelt Krone und Stamm mit Jute ein, um Frostschäden zu vermeiden.
 
Herr Herrmann Kopp von den Freunden des Deutschen Rosariums Dortmund in der Gesellschaft Deutscher Rosenfreunde e.V. lud herzlich zu den Rosenschnittkursen im März 2017 in das Haus der Rose im Westfalenpark ein. Dazu bitte anmelden unter Tel. 0231 50-26100 (Rosenschere und Handschuhe mitbringen).

Eine Einladung für einen Vortrag am 26.11.2016 um 14 Uhr (Vortragsbeginn 15 Uhr 30) sprach Herr Kopp ebenfalls aus. Marcus Zeiler, der Gartendirektor der Insel Mainau, hält einen Lichtbildervortrag über die Parkanlagen dieses Kleinods im Bodensee. Die Veranstaltung findet im Ballettzentrum im Westfalenpark statt.
Desweiteren warb Herr Kopp um Mitglieder für die Rosenfreunde Dortmund und berichtete, dass der Westfalenpark eine Jahreskarte verschenkt, wenn man ab dem 1. Januar 2017 Mitglied wird.
Kontakt:
Deutsches Rosarium Dortmund GRF
Thomas Lolling
Westfalenpark
An der Buschmühle 3
44139 Dortmund
Tel. 0231 50-26100
E-Mail: rosarium@dortmund.de
Internet: http://www.rosarium.dortmund.de
Freunde des Deutschen Rosariums Dortmund GRF
in der Gesellschaft Deutscher Rosenfreunde e.V.
Hermann Kopp
Somborner Straße 14
44388 Dortmund           
Tel. 0231 634485
E-Mail: herrmann.kopp@t-online.de
Internet: http://www.rosenfreunde-dortmund.de
Herr Lolling und Herr Kopp sind gerne bereit, weitere Fragen zu beantworten.

Fachberatung Stadtverband: Igelschutz (Oktober 2016)
Am Freitag, den 14. Oktober 2016 fand im "Haus der Gartenvereine" in der Akazienstr. 11 die Fachberatung des Stadtverbandes Dortmunder Gartenvereine zum Thema "Igelschutz" statt.

Frau Rosemarie Adam von der Arbeitsgruppe Igelschutz Dortmund e.V. hielt einen engagierten Vortrag über das älteste noch lebende Säugetier. Die Gruppe ehrenamtlich tätiger Mitarbeiter der Arbeitsgruppe ist bereits seit über 20 Jahren für den Igelschutz tätig.

Obwohl der Igel seit ca. 60 Millionen Jahren auf unserer Erde lebt, ist er in seiner Existenz extrem gefährdet. Wurden die Tiere früher bis zu 12 Jahren alt, sind es heute meist nur noch 3 bis 4 Jahre, in seltenen Fällen bis zu 7 Jahre.

Der bei uns lebende europäische Braunbrustigel gehört zu den ältesten noch lebenden Säugetieren und den wenigen Winterschläfern. In Deutschland und anderen europäischen Ländern steht der Igel ganzjährig unter Naturschutz.

Frau Adam erklärte, woran man einen hilfsbedürftigen Igel im Spätherbst erkennt. Ausschlaggebend ist dabei nicht nur das Gewicht, sondern ob der Igel abgemagert aussieht - z. B. weil er eingefallene Seitenflanken hat. Zeigt der Igel keine oder kaum eine Reaktion bei Berührung, oder fühlt er sich kalt an, oder irrt er ziellos herum, hustet, zittert oder röchelt er, fällt er immer wieder seitlich um, lahmt er, dann sind dies Zeichen, dass der Igel Hilfe benötigt. Wie diese Hilfe aussieht, das kann man in der Beratungsstelle erfahren.

Tagsüber umherirrende, verletzte, kranke und untergewichtig erscheinende sowie bei Frost aufgefundene Igel sollten unbedingt ins Haus genommen und baldmöglichst in der Beratungsstelle vorgestellt werden. Dort wird gerne bei der weiteren Versorgung geholfen. Der Igel bleibt dabei in der Obhut des Finders, wenn er gesund ist.

Frau Adam informierte auch über das Futter und die Futtermenge für den Wintergast, über einen geeigneten Platz für den Winterschlaf sowie über das Auswildern danach.
Leider lebt der Igel in unseren Regionen gefährlich; dazu gehört nicht nur die häufigste Todesursache im Straßenverkehr, sondern auch das Überleben im Garten. Sehr häufig werden schwerstverletzte Igel in der Beratungsstelle oder beim Tierarzt abgegeben, die durch Rasenmäher, Rasentrimmer, Laubsauber, Laubbläser, Mistforken, Rattenfallen, Stacheldraht, Gartenzäune u. v. m. auf das Grausamste verletzt wurden. Viele Bilder, die Frau Adam zeigte, veranschaulichten dieses unangenehme, aber äußerst wichtige Thema.

Abschließend informierte Frau Adam noch über igelfreundliche Gärten mit natürlichen Unterschlupfmöglichkeiten. Dazu gehört auch, ein wenig Laub, Moos und trockene Gräser einfach liegen zu lassen.

Kontakt:
Arbeitsgruppe Igelschutz Dortmund e.V.  im Tierschutzzentrum
Hallerey 39
44149 Dortmund-Dorstfeld
Telefon 0231 175555
E-Mail: igelschutz-dortmund@web.de
Internet: http://www.igelschutz-do.de
Download der Igelschutz Broschüre

Exkursion: Einbruchschutz, Vortrag bei der Polizei Dortmund (Oktober 2016)
Am 11. Oktober 2016 nahmen wieder viele Gartenfreunde am Vortrag des KHK Rainer Dubke in den Räumen der Polizei Dortmund teil.

Herr Dubke erläuterte verschiedene Sicherungsmaßnahmen an Türen und Fenstern und berichtete über technische Möglichkeiten.

Vielfach ist der Wunsch nach weiteren Informationen geäußert worden. Herr Dubke bietet Einzelberatungen und weitere Gruppenberatungen in den Räumen des Polizeipräsidiums, Markgrafenstr. 102, kostenlos an.

Man kann Fotos seines Objektes mitbringen und wird dann erfahren, wie es besser gegen Einbruch geschützt werden kann.

Herr Dubke ist selber Gartenfreund in einem Schrebergarten in Dortmund und kennt unsere Probleme.
 
Herr Dubke ist unter Tel. 0231 132-7952 oder unter raimund.dubke@polizei.nrw.de zu erreichen.

Nachtrag: Einen guten Ratgeber gibt es von IdealoEinbruchschutz für Haus, Wohnung und Garten 

Fachberatung Stadtverband: Führung durch den Naturlehrpfad "Alte Körne" (September 2016)
Die Führung am 15.09.2016 entlang des Naturlehrpfads "Alte Körne"  zwischen Scharnhorst und Kurl war leider nicht so gut besucht wie sonstige Exkursionen. Wir hatten mit mehr Interesse gerechnet, zumal sich die Mitglieder des Initiativkreises, allen voran Gartenfreund Lothar Schnabel vom GV Grüne Tanne sehr eingesetzt haben.

Der Lehrpfad mit einer Gesamtlänge von 6,5 km hat neben vielen natürlichen Sehenswürdigkeiten, 25 große und 50 kleine Lehrtafeln als Anschauungsmaterial zu bieten. Zu den Projekten zählen eine Streuobstwiese, Rad- und Wanderwege entlang des Dahlwiesenbaches, Kirchdernergrabens und einer ehemaligen Industriebahn, das Naturschutzgebiet "Hohe Buschei".

Trotzdem war es eine sehr schöne Veranstaltung, man erfuhr viel über den Naturlehrpfad und hatte noch das Vergnügen, Fledermäuse beobachten zu können.

Fachberaterausflug zum NaturaGart-Park in Ibbenbüren (Juni 2016)
Am 11. Juni 2016 fand die Studienfahrt des Stadtverbandes Dortmunder Gartenvereine zum NaturaGart-Park in Ibbenbüren statt. Zunächst ging es zum Mittagessen zum Landgasthof Mühlenkamp, danach folgte dann der Besuch des NaturaGart-Parks in Ibbenbüren. Bei der geführten Führung wurden u. a. der botanische Garten, verschiedene Teichlandschaften, ein Zoo mit dem bundesweit größten Kaltwasseraquarium, eine Tauchbasis mit dem größten neu angelegten Tauchpark der Welt und eine Wasserwildnis mit Seekanzel zur Beobachtung seltener Vögel besichtigt. Nach dem Nachmittagskaffee ging es zurück nach Dortmund.

Fotos gibt es hier.

Besuch des Kräutergartens Gehrmann Dortmund (Mai 2016)


Bei der letzten Fachberatung am Freitag, den 13.05.2016 um 18 Uhr, wurde der Heilpflanzengarten des Heilpraktikers Peter Germann in 44329 Dortmund-Kirchderne, Im Karrenberg 56, von ca. 50 Gartenfreunden besichtigt.

In diesem Garten wurde auf 800 m² mit viel Liebe ein Garten des Wissens und Erlebens von Heilpflanzen angelegt. Hier findet man nach Anwendungsgebieten eingeteilt über 200 Pflanzen und Kräuter.

Der bekannte Heilpraktiker Peter Germann führte uns mit fundiertem Fachwissen gepaart mit hohem Unterhaltungswert
durch seinen Garten. Hierbei erfuhren wir alles über die heilkundliche Wirkung und Verarbeitung der Pflanzen, Wildgemüse- und Kräuterküche.

Geschichten und Legenden um heimische Pflanzen machten den Rundgang spannend und kurzweilig.

Die Teilnahme war wie immer kostenlos.

Kontaktdaten:
Dortmunder Heilpflanzengarten
Im Karrenberg 56
44329 Dortmund
Tel. 0231 88086613
http://www.phytaro.de/heilpflanzengarten.htm

Weitere Fotos findet ihr im Fotoalbum.

Besuch des Permakulturgartens in Dortmund-Barop (April 2016)
Der Ausflug der Fachberatung des Stadtverbandes Dortmunder Gartenvereine ging im April nach Dortmund-Barop: in den Permakulturgarten. Der Garten ist in den 80-er Jahren nach den Prinzipien der Permakultur angelegt worden. Ziel ist die Schaffung und Erhaltung von ausgeglichenen, gesunden, sich im Gleichgewicht haltenden Ökosystemen.

Beeindruckend war für alle Schrebergärtner, bei denen ja alles recht geordnet im Garten sein muss, die gewollte Unordnung und Artenvielfalt. Hier wachsen bewusst auch viele "Unkräuter", die in einem Schrebergarten herausgerissen werden.

Unerwünschte Kräuter werden hier ganz anders unterdrückt - nicht mit dunkler Folie, sondern durch Wellpappe und hohen natürlichen Abdeckungen.

Interessant und nachahmenswert sind auch die so genannten Sonnenfallen - kreisförmig aufgeschichtete Trockenmauern, die die Sonne am Tag speichern und abends die Wärme abgeben - sowie die schmal und hügelig angelegten Beete, die von beiden Seiten über schmale Wege leicht bewirtschaftet werden können.

Ein Besuch des Permakulturparks lohnt sich für jeden Naturinteressierten!

UmweltKulturPark
Ostenbergstraße
44225 Dortmund-Barop
http://www.umweltkulturpark.de
Eingang gegenüber kath. Studentengemeinde (Ostenbergstr. 107 - Nähe Storckshof)

Fotos findet ihr im Fotoalbum

Neue Apfelsorten aus der Pillnitzer Züchtungsforschung mit Apfelverkostung (November 2015)
Der Stadtverband Dortmunder Gartenvereine e.V. lädt am Freitag, den 6. November 2015 um 18 Uhr im „Haus der Gartenvereine“, Akazienstraße 11, 44143 Dortmund, zur Gartenfachberatung ein:

Neue Apfelsorten aus der Pillnitzer Züchtungsforschung mit Apfelverkostung

Es werden die neuen Apfelsorten aus Pillnitz und die Vorteile der neuen Sorten für Gartenfreunde vorgestellt.

Bei der anschließenden Verkostung kann der Geschmack der Äpfel getestet werden.

Eingeladen sind alle Vereinsvorstände, Gärtner und interessierte Bürger. Der Eintritt ist frei!

Referent: Landesgartenfachberater Jörg Krüger des Landesverband Sachsen der Kleingärtner e.V. (LSK)

Mit freundlicher Genehmigung von Jörg Krüger (LSK)

Nachlese: Praktischer Obstbaumschnitt im März 2015
Beim praktischen Obstbaumschnitt im März 2015 hat unser Fachberater des Stadtverbandes Ingo Klammer in der Gartenanlage Gildenpark einen Apfelbaum geschnitten, der bereits einige Jahre nicht bzw. falsch geschnitten worden war. So wurde der Baum zum Beispiel immer wieder oberhalb des vorjährigen Schnittes erneut geschnitten, sodass sich dicke Verwachsungen gebildet hatten.

Ingo nahm recht rabiate, aber notwendige Schnitte vor, sodass viele Gartenfreunde befürchteten, dass dieser Baum so schnell nicht wieder tragen würde.

Wir haben uns im November 2015 den Baum noch mal angeschaut. Nach Auskunft der Nachbarn hatten die Pächter in dieser Saison eine sehr gute Apfelernte - und der Baum hatte eine wunderbare Krone und Form.

Der Baum war so schön, dass eine daneben wachsende - mittlerweile vertrocknete - Clematis sich zu dem Baum regelrecht hingezogen fühlte ;-)

Sommerschnitt an Obstbäumen (August 2015)

Um den ganzen Artikel zu lesen, bitte auf das Bild oder hier klicken.
Quelle: Ruhr Nachrichten vom 25. August 2015
Einladung zum Obstbaumschnitt am Freitag, den 14. August 2015 um 18:00 Uhr.

Die Fachberatung bietet wieder in zwei Gartenvereinen den Sommerobstbaumschnitt an.
  • Gartenverein „Hansa“, Burgholzstraße 160, Dortmund-Innenstadt Nord, Referent: Gartenfreund Ingo Klammer
  • Gartenverein „Zur Hohen Luft“, Littgenloh 39, Dortmund-Kirchlinde, Referent: Gärtnermeister Heribert Werner
Die Fachberatung bietet hierbei allen Gartenfreunden die Gelegenheit, sich in Theorie und Praxis über den Sommerschnitt an Obstbäumen zu informieren.
  • Wie und wann schneide ich meine Apfel-, Kirsch- und Pflaumenbäume? 
  • Wie schneide ich mein Säulen- und Spalierobst? 
  • Wir zeigen wie es geht.
Treffpunkt ist das Vereinsheim der o. g. Vereine.

Eingeladen sind alle Kleingärtner und interessierte Bürger.

Die Teilnahme ist kostenlos. Bilder gibt's im Fotoalbum.

Fachberaterausflug nach Emsflower in Emsbüren (Juni 2015)
Am 13. Juni 2015 besuchten 4 Gartenfreunde unseres Vereins zusammen mit 47 Gartenfreunden aus anderen Dortmunder Gartenvereinen auf Initiative des Stadtverbandes Dortmunder Gartenvereine die Produktionsbesichtigung des größten Beet- und Balkonpflanzenunternehmens Europas Emsflower in Emsbüren. Bei der eintägigen Tour wurden wir durch das Besucherzentrum, die riesigen Gewächshäuser und die Produktion geführt. Mittags bot sich die Gelegenheit das große Gartencenter zu besichtigen bzw. dort einzukaufen. Zum  Abschluss besuchten wir nachmittags noch die Landhaus-Brauerei Bochert in Lünne.

Fotos findet ihr hier.

Praktischer Obstbaumschnitt (März 2015)
Auch in diesem Frühjahr führte der Stadtverband Dortmunder Gartenvereine e.V. wieder kostenlose Lehrveranstaltungen im praktischen Obstbaumschnitt in 4 Dortmunder Gartenvereinen durch. Hierbei bot der Stadtverband den Mitgliedern der Gartenvereine und anderen Interessenten die Gelegenheit, sich mit der Praxis im Obstbaumschnitt vertraut zu machen.

Dabei wird am Samstag, den 14. März 2015, praxisnah demonstriert, wie ein Pflanz-, Erziehungs- oder Überwachungsschnitt durchgeführt wird.

10.00 Uhr: Gartenanlage „Gildenpark“, Lindemannstr. 78a, 44137 DO-Mitte -
Referent: Fachberater Ingo Klammer

10.00 Uhr: Gartenanlage „Oberdorstfeld“, Am Quartus, 44149 DO-Dorstfeld -
Referent: Gärtnermeister Heribert Werner

13:00 Uhr: Gartenanlage „Woldenmey“, Woldenmey, 44329 Dortmund-Derne - Referent: Fachberater Ingo Klammer

13:00 Uhr:
Gartenanlage „Langeloh Blick“, Schneiderstr., 44229 DO-Löttringhausen - Referent: Gärtnermeister Heribert Werner

Eingeladen sind alle Kleingärtner und interessierte Bürger.

Die Teilnahme ist kostenlos.


Beim Termin in der Gartenanlage
Gildenpark“ in Dortmund-Mitte demonstrierte Fachberater Ingo Klammer den ca. 35 interessierten Gartenfreunde nicht nur praxisnah, wie ein Pflanz-, Erziehungs- oder Überwachungsschnitt durchgeführt wird, sondern er gab auch viele Tipps aus seiner mittlerweile 59-jährigen Tätigkeit als Gartenfreund rund um den Obstbaumschnitt. Auch die vielen Fragen zu anderen  Gartenproblemen beantwortete er mit großem Sachverstand und Ausdauer.

Download als PDF-Datei

Am Ende der 2-stündigen Veranstaltung wurde in das Vereinsheim des Gildenpark zu einer heißen und leckeren Linsensuppe geladen.

Weitere Informationen und Fotos zu dieser Veranstaltung findet ihr auf unserer Sonderseite Obstbaumschnitt März 2015.

Besuch der Landesgartenschau Papenburg am 25. und 26. Juli 2014
Am 25. und 26. Juli 2014 besuchten 50 Gartenfreunde aus Dortmunder Gartenvereinen die Landesgartenschau in Papenburg. Bei der zweitägigen Tour wurde zunächst die Meyer Werft besichtigt. Anschließend folgte eine Stadtbesichtigung mit Führung. Abends gab es ein leckeres Buffet in der Traditionsgaststätte Hilde Doeden. Der zweite Tag stand ganz im Zeichen der Landesgartenschau. Bei herrlichem Wetter verbrachten wir den ganzen Tag auf dem Gelände der Ausstellung. Fotos findet ihr hier.

Fachberaterausflug zur Floriade nach Venlo (NL) (19. Mai 2012)
Fotos findet ihr hier.



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Verbandsfachberaterin
Hanne Blomberg-Winden
Tel. 0178 9726695


Veranstaltungsprogramm der Fachberatung im Jahr 2018
Wenn nicht anders angegeben, finden die Veranstaltungen statt
im "Haus der Gartenvereine"
Akazienstr. 11
44143 Dortmund-Wambel
Fachberatung 2018 als Download
Freitag, 12. Januar 2018, 18 Uhr
Heimisches Wildobst für den Gartenverein - Köstlichkeiten aus Früchten und Beeren
Referent Heribert Werner, Stadtverband Dortmund
Freitag, 9. Februar 2018, 18 Uhr
Alte Tomaten- und Gemüsesorten
Referentin Rita Breker-Kremer, Werkhof-Projekt
Freitag, 3. März 2018
Obstbaumschnitt
10 Uhr, Gartenverein "Winkelried", Winkelriedweg 127, Dortmund-Wambel, Referent Ingo Klammer
10 Uhr, Gartenverein "Zur Sonnenseite", Waldecker Str. 18, Dortmund-Eving, Referent Frank Gerber
13 Uhr, Gartenverein "Nette", Haberlandstr. 100, Dortmund-Nette, Referent Ingo Klammer
13 Uhr, Gartenverein "Schrebergarten 06“, Tewaagstr. 13, Dortmund-Innenstadt Ost, Referent Frank Gerber
Alle Gartenfreunde sind herzlich willkommen.
Die Teilnahme ist kostenlos.
Freitag, 13. April 2018, 18 Uhr
Besuch der Demeter-Gärtnerei
Werzenkamp 30, 44329 Dortmund-Grevel (
Werkhof-Projekt)
Samstag, 19. Mai 2018
Studientagesfahrt zur
RHODO 2018 in Westerstede (Ammerland)
Abfahrt 8.00 Uhr, Akazienstr. 11, 44143 Dortmund-Wambel
(Zu dieser Veranstaltung ist eine Voranmeldung notwendig. Diese ist ab dem 12. Januar 2018, 18 Uhr, im "Haus der Gartenvereine" möglich.)
Da die ursprüngliche Veranstaltung kurzfristig abgesagt wurde, findet der Ersatztermin jetzt am Montag, 18. Juni 2018 um 17 Uhr statt:
Führung durch das Dortmunder Rosarium
Referenten Thomas Lolling und Hermann Kopp, Westfalenpark
Treffpunkt Haus der Rose (Haupteingang Ruhrallee)
Samstag, Juli 2018
10.00 Uhr und 13.00 Uhr
Sommerobstbaumschnitt in 4 Gartenanlagen
Der genaue Termin und die Gartenanlagen werden noch bekannt gegeben.
Treffpunkt ist jeweils das Vereinshaus.

Freitag, 10. August 2018, 18 Uhr
Spaziergang durch Dortmunder Gartenvereine in Dorstfeld
Treffpunkt: Gartenverein Glück Auf, Am Hartweg 119, 44149 Dortmund-Dorstfeld
Samstag, 1. September 2018
Besuch des Dahliengartens Ochtrup und Führung durch den Kreislehrgarten Steinfurt
Abfahrt 8.30 Uhr, Akazienstr. 11, 44143 Dortmund-Wambel
(Zu dieser Veranstaltung ist eine Voranmeldung notwendig. Diese ist ab dem 9. Februar 2018, 18 Uhr, im "Haus der Gartenvereine" möglich.) - dazu die folgenden 
ausführlichen Informationen
Freitag, 12. Oktober 2018
Farbenfeuerwerk im Rombergpark
Botanischer Garten
, Am Rombergpark 49B, 44225 Dortmund
Freitag, 9. November 2018, 18 Uhr
Kompost - Gold des Gärtners
Referent Herr Kerpa, Fa. Neudorff
Freitag, 14. Dezember 2018, 18 Uhr
Jahresabschluss  im Verbandshaus
Archiv:
Fachberatung 2017 als Download
Fachberatung 2016 als Download

Stadtverband Dortmunder Gartenvereine e.V.
Akazienstraße 11
44143 Dortmund
Tel. 0231 700126-0
E-Mail:
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Internet: www.gartenvereine-dortmund.de
Verbandsfachberaterin
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Tel. 0178 9726695
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