Gartenarbeiten im Oktober

Allgemeine Arbeiten

  • Hecken und Sträucher dürfen ab dem 1. Oktober (bis zum 28. Februar des Folgejahres) stark zurückgeschnitten werden.
  • Jetzt sollten alle Nistkästen verlassen sein und können gereinigt werden.
  • Zum Einsäen eines neuen Rasens (oder zum Ausbessern von kahlen Stellen im Rasen) wird es höchste Zeit. Wenn es im Oktober bereits recht kalt ist, sollten diese Arbeiten auf das Frühjahr verschoben werden.
  • Für das Umgraben gilt: je später, desto besser. Denn auf geschlossenen Böden tun sich die Schnecken schwer mit der Eiablage. Bietet man den Schnecken künstliche Ablageplätze an, kann man die Eier gezielt vernichten. Dazu wird mit einem Spaten eine Spalte gestochen und mit grünem Schnittabfall überdeckt. Die vorgefundenen Eier werden am besten mit kochendem Wasser überbrüht.
  • Es wird nicht mehr gedüngt, Kalk oder Gesteinsmehl als Bodenverbesserer werden besser über den Kompost verabreicht. Wer den Nährstoffbedarf kennen lernen möchte, lässt noch rasch seinen Boden untersuchen.
  • Bevor der Frost einsetzt, sollte man nochmals den Kompost umsetzen und fachgerecht aufschichten, da beim Abräumen der Beete eine Menge Material anfällt. Reifen Kompost kann man ernten und oberflächlich einarbeiten. Anschließend ist er unbedingt mit einer dicken Mulchschicht abzudecken.
  • Fruchtmumien entfernen und über den Hausmüll entsorgen.
  • Bei allen Pflanzen, die sauren Boden lieben (Rhododendren, Azaleen und Kamelien), kann jetzt Eichenlaub als Mulchschicht angehäufelt werden.
  • Nicht verwertetes Fallobst sollte 24 Stunden gewässert werden, damit Maden und Ungeziefer austreten und ertrinken und somit nicht in den Kompost einwandern.
  • Nach dem Laubabfall ist der beste Termin zur Pflanzung von Laubgehölzen.
  • Junge Bäume (nicht älter als 5 Jahre) und Sträucher können gut versetzt werden, solange es noch frostfrei ist. Je größer der Wurzelballen erhalten bleibt, desto besser ist die Chance, dass die Pflanzen am neuen Ort wieder gut angehen.
Obst- und Gemüsegarten
  • Rhabarber sowie robuste mehrjährige Kräuter und Stauden können geteilt und verpflanzt werden.
  • Einjährige Küchenkräuter wie Kerbel und Kresse aussäen.
  • Die späten Apfelsorten können geerntet werden.
  • Quitten ernten, sobald die ersten Früchte fallen.
  • Kürbisse mit einem 10 cm langen Stiel ernten.
  • Holunderbeeren und Trauben ernten.
  • Abgetragene Ruten der Himbeeren sollten spätestens jetzt zurückgeschnitten werden, wenn dies nicht bereits nach der Ernte erfolgt ist.
  • Alle Tomatenblüten entfernen, damit die vorhandenen Früchte besser reifen können. Nach dem ersten Frost alle (auch die grünen) Früchte ernten und ggf. in einem wohltemperierten Raum an einer Schnur oder einem Haken nachreifen lassen.
  • Knoblauchzehen stecken.
  • Winter-Steckzwiebeln pflanzen.
Ziergarten
  • Zweijahresblumen und Frühlingsblumenzwiebeln können noch gepflanzt werden, solange der Boden frostfrei ist.
  • Im Herbst können (wurzelnackte) Rosen am besten und preiswertesten gepflanzt werden. Bei der Pflanzung von Rosen ist darauf zu achten, dass die Veredlungsstelle 5 cm tief im Boden sitzt.
  • Dahlienknollen vorsichtig aus dem Boden nehmen, sobald die oberirdischen Teile abgestorben sind,
    aber bevor die Speicherwurzeln vom Frost gefährdet werden. Diese überwintern in einem kühlen Raum. Es empfiehlt sich, die Knollen zu etikettieren.
  • Rosenblätter, die von Sternrußtau befallen sind, sollten eingesammelt und über den Hausmüll entsorgt werden.
  • Zwiebelblumen von Frühblühern sollten jetzt gesetzt werden, damit die nächste Gartensaison farbenfroh beginnt. Staunässe muss in jedem Fall vermieden werden.
  • Rosen nicht im Herbst und Winter zurückschneiden (dies sollte erst im März erfolgen).

Letzte Aktualisierung:
24. Oktover 2020, 18:20 Uhr

Das ist neu:
- Tipps & Tricks: Gartentipps des BDG Bundesverband Deutscher Gartenfreunde (Oktober 2020)
- Homepage: Kein Sankt Martins-Zug
- Homepage: Abgabe der Arbeitskarten
- Homepage: Alleinschaftsstunden statt Gemeinschaftsstunden

- Homepage: Helferfest
- Homepage: Filmprojekt
- Homepage: Swimmingpools
- Impressionen aus der Gartenanlage (Teil 1 bis3)
- Freie Gärten
- Homepage: Radio 91.2 zu Gast
- Homepage: Lehrgangstermine des Landesverbandes
- Homepage: Fotowettbewerb
- Fachberatung Stadtverband: Klimaveränderung im Garten
- Fotoalbum: Impressionen aus der Gartenanlage
- Homepage: Insektensommer
- Homepage: Schippi ist tot
- Unser Vereinsheim: Mittagstisch






 
 
Herzlich willkommen im Schrebergarten 06
Bisher fanden uns Besucher aus den folgenden 97 Ländern:
         
                                                                     

Hecken- und Strauchschnitt als Alleinschaftsstunden
Am 24. Oktober 2020 fand erstmals der Hecken- und Strauchschnitt während der Coronapandemie statt. 8 Gartenfreunde schnitten die Hecken am kleinen und großen Schredderplatz sowie an der Tewaagstraße und einige Sträucher, die nicht von Vögeln zur Winterversorgung benötigt werden. Den anderen Sträuchern werden wir erst im Februar 2021 mit Garten- und Astschere sowie ggf. Baumsäge zum Auslichten zu Leibe rücken.

Die Gemeinschaftsstunden bzw. Alleinschaftsstunden sind damit in diesem Jahr voraussichtlich beendet. Die typischen Herbst- und Winterarbeiten wie Laubfegen, Treppenreinigung und Winterdienst sind bereits seit einem Jahr fest an Gartenfreunde vergeben worden.

Vielen Dank an Isabell, Günter, Sergej, Andreas, Matthias, David, Hanne und Uli für ihre tolle Arbeit.

Das ist die Zukunft des Schrebergartens 06 ...
2020: Jette, Emma Sophie, Karl Philipp
2019: Mathilda, Leonard Peter, Deniz Mateo, Luis, Lina, Rufus
2018: Johann, Leon, Leona Charlotte, Jonas, Hermine, Mika
2017: Joshua, Thalea, Moritz, Amelie, Emil Philipp, Moritz
2016: Bruno, Karl, Lotte, Romy
2015: Milian, Jona, Matti, Luiz, Paul, Niklas, Sonea, Liv, Helena
2014: Enie Sue, Teo, Loreley, Noah, Alva, Aaron, Marlene
2013: Alexis, Carla Luisa, Lennart, Karlotta, Mio, Luise
2012: Charlotte, Finn, Madita Ava, Maja, Lina, Anna
2011: Carla, Amel, Adam, Jule, Alica, Franz, Jakob
2010: Lola, Ylvie, Lars, David, Elias, Jasmina
2009: Ole, Pauline, Cecilia, Jule, Jan, Erjon
2008: Kim, Hunu, Fabian, Greta, Carla Juna, Luis, Amina
2007: Lena Zoe, Tim, Lena, Lara, Aurelia, Finn, Merle
2006: Belona, Edda, Felix
2005: Jasper, Khaled, Amir, Philip, Julia
2004: Mia, Hannah
2003: Massimiliano, Henrik, Majd, Julius, Margard, Jan
.... und für das Jahr 2021 haben sich bereits 2 weitere Kinder angekündigt.

Der Nikolaus kommt trotz Corona
Der Nikolaus kommt trotz Corona am Sonntag, den 6. Dezember 2020 um 15 Uhr.

Wegen Corona wird es aber diesmal keine Feier mit Gesang und gemütlichem Beisammensein geben.

Der Nikolaus verteilt seine Geschenke auf dem Festplatz vor dem Vereinshaus.

Gartenfreund*innen melden ihre Kinder oder Enkelkinder unter 10 Jahren mit Name und Alter bis zum 20. November 2020 per E-Mail an vorstand@schrebergarten06.de oder werfen einen Zettel in den Briefkasten an der Vereinslaube (Nr. 97).

Die Anmeldung ist kostenlos.

Wasser in der Anlage I musste abgedreht werden
Wegen eines Wasserleitungslecks in der Gartenanlage I (Gärten 1 bis 36) musste am Dienstag (6. Oktober 2020) das Wasser abgedreht werden.

Sehr wahrscheinlich wird in der Anlage I das Wasser erst im Frühjahr 2021 am normalen Termin aufgedreht.

Sobald wir Neuigkeiten haben, werden wir euch an dieser Stelle und über die Whatsapp-Gruppe informieren.

Hecken- und Strauchschnitt vom 1. Oktober bis 28. Februar gestattet
Bitte nutzt die Monate Oktober 2020 bis einschließlich Februar 2021, um die Sträucher und Hecken in eurem Garten stark zurückzuschneiden, auf Stock zu setzen oder gar zu roden. Diese Arbeiten sind aus Gründen des Vogelschutzes nur innerhalb dieses Zeitraums erlaubt.

Rosen nicht im Herbst und Winter zurückschneiden
Rosen sollte man im Herbst und Winter nicht stark zurückschneiden. Jetzt schneidet man nur die verwelkten Blüten ab und häufelt die Rosen gegebenenfalls mit etwas Erde an. Erst im Frühjahr, wenn kein längerfristiger Frost mehr zu erwarten ist und die Pflanze noch nicht im starken Austrieb steht, bekommen Rosen ihren Hauptschnitt. Als Anhaltspunkt gilt: Wenn die Forsythien blühen, soll man Rosen schneiden.

Alleinschaftsstunden statt Gemeinschaftsstunden
Auch wenn der Aufenthalt im öffentlichen Raum seit Mitte Juni 2020 nicht mehr so streng eingeschränkt ist, möchten wir die seit Mitte März 2020 eingeführten Alleinschaftsstunden weiterhin durchführen. Es gilt daher weiterhin Folgendes:
1. Der Beschluss des Vorstandes, dass Gartenfreunde mindestens 8 der 20 Stunden vor dem 1. Juni leisten müssen, wird wegen der Coronakrise aufgehoben. (Bemerkung: Wir waren bei den bisherigen Terminen von Anfang Februar bis Mitte März sehr erfreut, wie groß die Teilnahme war. Wir haben richtig viel geschafft und die Gartenanlage sieht gut aus.)
2. Die Samstag-Termine finden bis auf Weiteres nicht mehr statt. Arbeiten werden nur noch individuell für 1 (maximal 2) Gartenfreund*innen hier auf der Internetseite angeboten. Gartenfreund*innen, die sich dafür interessieren, melden sich bitte bei unserer Gartenfachberaterin Hanne Winden (am liebsten über eine Whatsapp-Nachricht,
über E-Mail: hanne@blomberg-winden.de oder mobil (bitte nur bis 20 Uhr): 0178 9726695).
Es gibt jetzt nicht mehr so viele Arbeiten, die wir noch anbieten können. Wir werden wahrscheinlich noch ein Mal die Gemeinschaftsbeete säubern, im Oktober mit dem Hecken- und Strauchschnitt beginnen und - solange wie nötig - die Rasenflächen mähen. Es werden ab dem 26. September folgende Arbeiten bei freier Zeiteinteilung angeboten, die bis zum 3. Oktober 2020 erledigt werden sollten:
  • Beete hinter den Gärten 70, 71, 73 und 74 säubern (Skizze) - vergeben an S. M.
  • Beete hinter den Gärten 83 bis 86 säubern (Skizze) - erledigt von T. K.
  • Beet am neuen Zuweg neben Garten 100 säubern; nur die rechte Seite des neuen Zuwegs (wenig Arbeit) (Skizze) - erledigt von M. G.
  • Hinter dem Vereinshaus das neu angelegte Beet am Hang, den Streifen neben Garten 92 und die kleine Pflasterung hinter den Mülltonnen säubern (Skizze) - erledigt von A. M.
  • Eicheln am unteren Spielplatz zusammenfegen - erledigt von N. Sch.
  • Kompost im Vereinsgarten 88 säubern (wenig Arbeit - Disteln und Äste entfernen) (Skizze) - erledigt von M. G.
  • Wilden Hartriegel neben Garten 82 und 107 ausgraben - erledigt von M. E.
  • Wurzel unter Pflasterung am oberen Parkplatz entfernen (Skizze) - erledigt von J. Sp.
Bitte trennt unbedingt den Abfall:
  • Unkräuter steckt bitte in einen blauen Sack; den gefüllten, aber nicht zugeknoteten Sack stellt vor den kleinen Schredderplatz; Brombeeren sowie japanischen Knöterich legt bitte extra. Informiert uns unter 0177 1677991 telefonisch oder per Whatsapp,
  • Strauchschnitt fegt bitte zu einem Haufen zusammen und informiert uns unter 0177 1677991 telefonisch oder per Whatsapp - wir holen ihn so schnell wie möglich ab,
  • gefundene Flaschen und Glas werft bitte in den Glascontainer, der an der Karl-Liebknecht-Str. steht.
  • gefundenen Restmüll (Plastik, Taschentücher, Kippen usw.) steckt bitte in eine separate Tüte und stellt diese ebenfalls vor den kleinen Schredderplatz,
Nach Erledigung der Arbeit teilt die benötigte Zeit per Whatsapp oder SMS unter 0177 1677991 mit. Tragt dieselbe Zeit auf euren Arbeitskarten ein. Ohne diese Meldung können eure Stunden nicht korrekt verbucht werden!

Hinweis: Aus Fairnessgründen gegenüber anderen Gartenfreund*innen kann je Garten immer nur eine Arbeit von der o. a. Liste ausgesucht werden. (Dies gilt nicht, wenn sich bis Freitag niemand für eine Arbeit meldet,)

Wichtig: Das Säubern der Beete schließt nicht das Schneiden von Sträuchern ein. Also Hände weg von den Sträuchern.

So könnte das aussehen - leider hört nicht jeder zu und deswegen sieht es hier jetzt so aus:
.

Abgabe der Arbeitskarten
Wegen Corona läuft die Abgabe der Arbeitskarten in diesem Jahr etwas anders:
Bitte werft zwischen dem 1. und 22. November 2020 die Arbeitskarten in den Briefkasten an der Vereinslaube Nr. 97 einwerfen. Lest vorher eure Wasseruhren ab und notiert den Wasserstand auf der Arbeitskarte. Kontrolliert auch, ob ihr alle geleisteten Gemeinschaftsstunden dort eingetragen habt. Bei eventuellen Unklarheiten rufen wir euch an oder schicken euch eine Nachricht. Notiert für diesen Fall eure aktuelle Mobil- oder Festnetznummer und eure Mailadfresse auf der Rückseite der Karte.

Falls ihr Interesse habt, (weiterhin) ein Gemeinschaftsbeet zu pflegen oder eine andere Gemeinschaftsarbeit zu übernehmen, so notiert dies ebenfalls auf der Rückseite der Karte.

Wer die Arbeitskarten nicht abgibt, kann die eingetragenen
Gemeinschaftsstunden im Nachhinein nicht mehr reklamieren. Der Wasserverbrauch wird in diesem Fall von unseren Wasserwarten abgelesen. Dieser zusätzliche Aufwand wird mit 20 € berechnet.


Kein Sankt Martins-Zug 2020
Wegen der Corona-Pandemie wird in diesem Jahr kein Sankt Martins-Zug mit Bratwürstchen, Brezeln, Kinderpunsch und feierlichem Laternenumzug im Schrebergarten 06 stattfinden.

Wir bedauern dies sehr, aber eine Veranstaltung mit 350 Personen auf engstem Raum ist auch an der frischen Luft nicht zu verantworten.

Unser aller Gesundheit ist ein so wichtiges Gut, dass wir nichts riskieren möchten.

Wir hoffen, dass im nächsten Jahr wieder Veranstaltungen in unserer schönen Gartenanlage stattfinden können und freuen uns auf ein gesundes Wiedersehen.

Helferfest (August 2020)
Unser Dankeschönfest für Helfer des Gartenvereins musste in diesem Jahr wegen Corona etwas anders ausgerichtet werden, da Feste mit mehr als 10 Personen nicht gestattet (und auch nicht verantwortungsvoll) sind. Der Vorstand hat daher alle Helfer zu Essen und Umtrunk vor dem Vereinshaus eingeladen. Unsere Vereinswirtin Ursula Pilger reservierte auf der Außenterrasse für uns 5 separate Tische (mit genügend Coronaabstand) und warf den Grill an. Sie versorgte uns mit Bratwurst, Nackensteak, Kartoffel- und Krautsalat sowie mit Baguettebrot und Getränken nach Wahl.

Nochmals vielen Dank für eure Hilfe und Verlässlichkeit!

Weitere Fotos findet ihr im Fotoalbum.

Filmprojekt in unserer Gartenanlage






Nachdem der Film auf mehreren Filmfestivals gelaufen sein wird, kann er auf unserer Internetseite angesehen werden.

Weitere Fotos findet ihr im Fotoalbum.
15 Studenten der Fachhochschule (FH) Dortmund, Fachbereich Design mit dem Schwerpunkt Film und Sound, setzten vom 10. bis 18. August 2020 ein komödiantisches Kurzfilmprojekt zum Thema „Kleingartenkrieg zwischen zwei Schrebergärten“ um. Der Titel des Films lautet „Hinterm Gartenzaun“.

Nach einer positiven Mailanfrage fand ein erstes Vorgespräch mit dem Produktionsleiter Carl Otto, dem Regisseur Noah Grothe, dem Tontechniker Paul Heintzenberg, dem Kameramann Maximilian Riemer und der Kamerafrau Miriam Pieper in unserem Garten statt. Als geeigneter Drehort boten sich 2 benachbarte Gärten direkt in unserer Nähe an. Da beide Gärten von den Gartenfreunden erst zum späten Nachmittag nach Feierabend genutzt werden und die Dreharbeiten täglich zwischen 9 und 17 Uhr stattfinden sollten, waren beide Pächter sofort bereit, ihre Parzellen für die Drehzeit zur Verfügung zu stellen. (Zitat: „Natürlich unterstützen wir die Kunst.“)

Am Aufbautag wurden nicht nur die technischen Gerätschaften angeschleppt, sondern auch die Requisiten in den Parzellen drapiert. Dazu musste der Maschendraht-Grenzzaun zwischen den Gärten sorgsam aufgerollt bzw. entfernt und durch „künstlerisch wertvolle“ Holzzäune ersetzt werden. Dies war notwendig, da dieser Zaun noch eine wichtige Rolle im Film spielte.

Die 7 Drehtage liefen wie am Schnürchen; es wurden alle Ziele am Ende der Tage jeweils erreicht und so war die gesamte Stimmung am Set sehr entspannt. Auch das Wetter spielte mit: es war überwiegend sonnig, leichte Bewölkung war eher selten und die beiden Regenschauer zwischendurch  störten nicht, da sie in den Drehpausen niederfielen. Das Unwetter am Freitag mit 50 Liter Niederschlag kam glücklicherweise erst am Abend weit nach Drehschluss und beschädigte die Requisiten nicht.

Nach Drehschluss wurde natürlich aufgeräumt. Alle entliehenen Arbeitsgeräte wurden zurück zur FH gebracht, die Kunstgegenstände abgebaut, der Kunstzaun wieder durch den ursprünglichen Maschendrahtzaun ersetzt und alles in den vorherigen Zustand zurückversetzt. Am nächsten Morgen war alles wie geleckt, kein Fitzelchen Müll lag rum, alles war gespült und aufgeräumt.

Wir freuen uns, dass der Gartenverein seinen Beitrag zur Realisierung des Filmes leisten konnte. Das gesamte Filmteam war super aufeinander eingespielt und echt nett - wirklich professionell. Eine Wiederholung ist jederzeit und sehr gerne möglich.
Die Geschichte

Im Schrebergarten ist die Aufregung groß, denn alles läuft auf den wichtigsten Tag des Jahres für viele Kleingärtner zu: Den Wettbewerb zum schönsten Garten des Jahres.

Daran entzündet sich die Abneigung zwischen zwei Parteien im Kleingartenverein. Renate und Helmut können sich sowieso schon nicht ausstehen, zu unterschiedlich sind ihre Persönlichkeiten und vor allem ihre Philosophien den Garten zu gestalten.

Renate ist Kunstliebhaberin und möchte sich in ihrem Garten auch voll ausleben. Sie setzt auf schreiend bunte Blumen und viele selbst kuratierte Kunstwerke. Sie fühlt sich den anderen Kleingärtnern überlegen, da deren künstlerischer Anspruch bei der möglichst ordentlichen Aussaat ihrer Kartoffeln endet. Für so kleingeistige Gedanken ist sich Renate zu schade, sie möchte ihrer wilden Kreativität auch eine ansprechende Bühne bieten und das auch entsprechend gewürdigt wissen.

Helmut ist der krasse Gegenentwurf dazu. Er schätzt den Kleingarten für seine festen Regeln und Vorgaben. Er hat für Renates Sperenzien nichts übrig und stört sich auch an ihrer lauten Art. Für ihn ist sein ordentlich gesetztes und gepflegtes Gemüse das wichtigste am Garten, jegliche Form von kreativer künstlerischer Gestaltung sieht er kritisch. Deshalb hat er für Renates Garten auch nichts übrig.

Als der große Tag immer näher rückt, schlägt der bis jetzt still geführte Konflikt in offene Feindschaft um. Die beiden gönnen sich gegenseitig den Titel nicht und versuchen deshalb den Sieg des anderen mit allen Mitteln zu verhindern.

Visuelle Umsetzung

Der Film soll grundlegend sehr natürlich gestaltet werden. Zu Beginn soll viel in ruhigen Bildern eingefangen werden, es wird eher vom Stativ gearbeitet. Wenn bewegte Kamera vorkommt, wird sie eher stabilisiert geführt.

Je weiter der Streit eskaliert, desto mehr bewegte Bilder werden in den Film eingeflochten, sodass die zunehmende Wut der Charaktere auch in der Kameraarbeit aufgefangen wird.

Die Kamera soll die Skurrilität der Charaktere und deren Sabotageversuche möglichst komödiantisch durch Cadrage und Perspektive einfangen.

Natürlich sollen die Gärten der Protagonisten eine große Rolle einnehmen, genauso wie der Kampf zwischen den beiden Parteien. Deshalb werden oftmals die Gegensätze zwischen den beiden Gärten gezeigt und damit dann auch die Unterschiede zwischen den ungleichen Kontrahenten illustriert.

Außerdem spielt die Trennung zwischen den Gärten bzw. auch deren Auflösung eine große Rolle, die Grenze wird also auch optisch prominent gezeigt werden. Auch der Beleuchtungsstil soll sehr natürlich gehalten werden. Das ist schon durch das Setting definiert, da viel draußen, tagsüber im Sommer stattfindet. Deshalb soll der Großteil des Lichts auch natürlich sein, es werden dann eher zusätzlich eigene Akzente gesetzt werden.

(Quelle: Projektmappe des Produktionsteams)

Impressionen aus der Gartenanlage (August 2020 - Teil 3)



Alle bisherigen Fotos findet Ihr im Fotoalbum.
Unsere Gartenfreundin Domi pirschte zum 3. Mal durch unsere Gartenanlage und machte wieder viele fantastische Bilder von unserer schönen Gartenanlagen und den wunderbaren Parzellen. Hier kann jeder Gartenfreund sehen, was Gärtnern bedeutet: kleingärtnerische Nutzung, blühende Beete mit Dahlien und Rosen sowie jede Menge Kleinbiotope - und auch 2 kleine Gartenzwerge hat sie entdeckt.


Fotos: Dominika Lukaszun

Swimmingpools in Schrebergärten
Sicherlich habt ihr in den letzten Tagen in Zeitungen gelesen und im Radio/TV gehört, dass es einen großen Aufschrei wegen des Verbots von großen Swimmingpools in Dortmunder Gartenanlagen gibt. Hierzu möchte ich Stellung nehmen, auch wenn es in unserem Verein damit derzeit keine Probleme gibt:

Planschbecken bis 1,5 m Durchmesser und 0,5 m Höhe sowie ohne Zusatzeinrichtungen wie Heizungen sind selbstverständlich weiterhin erlaubt. Bei diesen Temperaturen solltet ihr das Wasser nicht lange stehen lassen, da es sehr schnell verkeimt und somit eine Gefahr für unsere Kinder darstellt. Gießt es am besten abends aus, indem ihr euren Rasen oder die Beete damit gießt.

Auf keinen Fall dürft ihr das Wasser chloren.

Größere Swimmingpools müssen aber gechlort werden, da das Wasser bei so einem großen Volumen bereits am 2. heißen Tag umkippen kann. Ein so gefährliches Gift wie Chlor wollen wir nicht in unseren biologischen und naturnahen Gärten haben. Chlor schädigt nicht nur den Rasen und den Boden, sondern gefährdet auch das Grundwasser und tötet die Lebewesen im Boden.

Ein weiteres Problem besteht darin, dass wir als Schrebergärtner bisher keine bzw. nur geringe Abwassergebühren bezahlen. Wenn in Schrebergärten riesige Pools mit 7 oder gar 16 Kubikmeter betrieben werden, führt das über kurz oder lang dazu, dass wir dieses Privileg verlieren und bald Abwassergebühren in voller Höhe bezahlen müssen. Das würde die Kosten für jede Gartenfreund*in um ca. 30 € pro Jahr erhöhen.

Da der Stadtverband für vorhandene große Pools eine Übergangslösung bis zum Herbst anbietet, bitte ich alle Gartenfreund*innen mit großen Pools, sich mit mir in Verbindung zu setzen.

Beste Grüße Ulrich Winden

Impressionen aus der Gartenanlage (Juli 2020 - Teil 2)
Es war mal wieder Jagdzeit in 06.Unsere Gartenfreundin Domi spirschte sich mit ihrer Kamera heran. Wir sind sehr stolz auf ihre Strecke, die sie erlegt hat. Diesmal war Domi überwiegend im nördlichen Teil der Hauptanlage und in der so genannten Anlage I unterwegs und sie schoss wieder viele tolle Bilder.

In Kürze wird es weitere Bilder geben. Wir freuen uns sehr darauf.


Alle bisherigen Fotos findet Ihr im Fotoalbum.

Fotos: Dominika Lukaszun

Radio 91.2: Kein Schrebergarten in ganz Westfalen-Lippe ist älter
Mehr als 120 Kleingartenanlagen gibt's in unserer Stadt und im Moment ist die Nachfrage größer denn je, mit Wartezeiten bis zu sieben Jahren. Auch bei jungen Familien ist es beliebt, eine Garten-Parzelle zu mieten.
Den ältesten Schrebergarten in Westfalen-Lippe finden wir übrigens auch in unserer Stadt, und zwar in Hörde: der Schrebergarten 06.

Radiobeitrag hören ==> auf Logo klicken:

Link: https://www.radio912.de/artikel/kein-schrebergarten-in-ganz-westfalen-lippe-ist-aelter-650982.html

Radiobeitrag vom 13. Juli 2020 (15.45) Uhr hören  

Quelle: Radio 91.2

Impressionen aus der Gartenanlage (Juli 2020)
Unsere Gartenfreundin Domi lief heute mit ihrer Kamera und einem wahnsinnig guten Auge ausgerüstetdurch einen Teil unserer Gartenanlage und schoss mit ihrer Profikamera viele tolle Bilder.

In Kürze wird es weitere Bilder geben. Wir freuen uns sehr darauf.


Alle bisherigen Fotos findet Ihr im Fotoalbum.
 
Fotos: Dominika Lukaszun

Radio 91.2 zu Gast im Schrebergarten 06
In Dortmund ist der Schrebergarten-Hype ausgebrochen, auch bei jüngeren Familien. Insbesondere seit Corona sind Wartezeiten von sieben Jahren fast schon normal. Familie Preuß hatte Glück: Vor fünf Jahren konnte sie einen Garten in der Anlage Schrebergarten 06 in Dortmund-Hörde pachten.


Familie Preuß verbringt fast täglich Zeit im Schrebergarten in Hörde. Radio 91.2-Reporterin Alexandra Wiemer hat sie besucht.

Radiobeitrag hören ==> auf Logo klicken:
Die Anlage Schrebergarten 06 in Dortmund-Hörde gibt es seit 1906 und ist die älteste in Westfalen-Lippe. Die Miete kostet, je nach Größe, zwischen 30 und 40 Euro im Monat, inklusive Pacht, Vereinsbeitrag, Versicherung, Strom und Wasser. Allerdings liegt die Wartezeit im Moment bei sieben Jahren.



Link: https://www.radio912.de/artikel/schrebergarten-hype-in-dortmund-645507.html

Radiobeitrag vom 7. Juli 2020 (14.43) Uhr hören  

Quelle: Radio 91.2

Der Gartenverein heißt unser zweites Gartenkind Emma Sophie herzlich willkommen!
Das 2. Gartenbaby in diesem Jahr ist da: Emma Sophie! Der Gartenverein wünscht den Eltern und Geschwistern alles Gute und Liebe - und eine glückliche Zeit in unserem Garten.

Nach einer wunderschönen Geburt freuen sich die stolzen Eltern sowie die überwältigten Geschwister Jonas, Felix und Anna auf die spannende Zeit mit dem lieben Nesthäkchen Emma Sophie - natürlich auch bald wieder im Garten.


Fachberatung Stadtverband: Klimaveränderung im Garten
Leider musste die Fachberatung zum Thema "Garten im Hitzesommer" wie allen anderen Vorträge ausfallen. Unsere Referentin Barbara Rupprecht-Junker war aber bereit, das für alle Gartenfreunde interessante Thema zu Papier zu bringen.

Bereits jetzt - Ende Juni - haben wir den ersten Tag mit Temperaturen über 30 Grad. Erschwerend kommt hinzu, dass im April und Mai 2020 nur ein Viertel der durchschnittlichen Niederschlagsmengen aus den Wolken auf uns niederregnete. In einigen Regionen gab es 8 Wochen lang so gut wie keinen Niederschlag. Ihr seht - das Thema ist brandaktuell.

Viel Vergnügen beim Lesen wünscht eure Fachberaterin Hanne Blomberg-Winden



Man braucht keine Klimadaten, um im Garten Folgendes zu beobachten: galt der Lavendel in den 80-er Jahren des letzten Jahrhunderts noch als heikel bezüglich seiner Winterhärte, so lassen sich heute Schopflavendel, Rosmarin, Feigen, Palmen, ja auch Oliven und Oleander fast problemlos nur ein wenig geschützt im Freiland oder Kübel überwintern. Die Winterhärte von Lavendel ist kein Thema mehr. Der Traum vom mediterranen Garten scheint in unseren nördlichen Gefilden wahr zu werden, sind diese Pflanzen an sommerliche Hitze gut angepasst.

Auch einige Sommerblumen wie Geranien, Europs und Osterosperma, die früher zuverlässig erfroren und so dem Gärtner im Frühjahr eine zuverlässige Einnahmequelle waren, überwintern zunehmend, sofern man nicht zur Weihnachtszeit etwas anderes als Sommerblumen im Wintermodus in seinem Pflanzgefäß sehen wollte.

Das heißt, die Pflanzenauswahl im Garten ist trotz Hitzesommer riesengroß, auch wenn man sich nicht in der Sicherheit wiegen sollte, dass es nie mehr kalte Winter bei uns geben wird. Nur 2 starke Spätfrostnächte im Mai dieses Jahres, die bis zu minus 6° C erreichten, genügten, um Frostschäden an Rosen, Kirschlorbeer und Kamelien zu hinterlassen.

Wer im Sommerurlaub in Spanien oder Italien sich jenseits der bewässerten Hotelanlage begeben hat, dem wird aufgefallen sein, dass im Sommer im mediterranen Raum praktisch alles, was staudenartig wächst, vertrocknet ist. Das ist die Kehrseite der Erwärmung: der Sommer wird heißer und trockener. Auch bei uns konnte man im letzten Jahr feststellen: wer seinen Rasen nicht bewässert hat, der hatte spätestens im Juli/August nur noch eine braune Fläche. Trost gibt es: selbst der nicht bewässerte Rasen war am Ende des Jahres wieder frisch grün. Der Rasen überdauerte im Boden in der Wurzel und hat auf besseres Wetter gewartet, um im Herbst wieder vollständig zu ergrünen.

So machen es auch die Frühsommerblüher: sie nutzen die winterliche Restfeuchte im Boden für Wachstum und Blüte (orientalischer Mohn, frühe Margeriten, Pfingstrosen). Nach der Blüte ist ihnen das Wetter egal, oder, wenn das Wetter gut verläuft, es also genügend Wasser und Dünger gibt, erfreuen uns Rittersporn, Steppensalbei und Glockenblumen nach einer Ruhephase mit einer zweiten Blüte im Spätsommer. Bei den frühjahrs- und frühsommerblühenden Stauden ist Wachstum und Blüte auch in Hitzesommern zuverlässig.

Danach wird’s kritisch: Sommerhitze und Wassermangel.

Ab 30° C leiden viele Pflanzen. Bambusblätter rollen sich ein, Herbstanemonen welken. Eine Weile halten sie die Hitze durch, irgendwann ist der Welkezeitpunkt überschritten und keine noch so große Wassergabe kann die Pflanze wieder zum Leben erwecken. Selbst bei ausreichender Wassergabe welken die Blüten der klassischen Bauernhortensie, die Blätter bekommen Verbrennungsschäden. Im lateinischen Name der Bauernhortensie, Hydrangea, versteckt sich das griechische Wort für Wasser. Die Bauernhortensie ist nicht in der Lage, dass Wasser so schnell in die Blüte zu transportieren, wie sie Wasser durch Verdunstung abgeben muss. Denken Sie bei Hydrangea immer an den Wasserhydranten! Auch Rosenblüten leiden, gerade solche mit weichen Blütenblättern: morgens erfreut man sich an der aufgehenden Knospe, mittags ist sie schon verblüht und mit der Nachblühte tun sich alle Rosen bei Hitze schwer. Sie sehnen sich nach einem klassischen deutschen, kühlen Regensommer.






Und wenn kein Regen kommt? Ein Besuch des Gartendesigners Piet Oudlof im Humelo in den Niederlanden im August 2018 zeigte völlig vertrocknete Staudenbeete mit einem eigentümlichen melancholischen Charme, den man eigentlich erst im Herbst verspüren möchte. Auf einer Führung in der von ihm entwickelten Staudenanlage im Maximilianpark in Hamm sagte er einmal, dass für ihn die Form und Textur der Pflanze wichtiger sei, als die Farbe. Die für einen Gartendesigner zunächst befremdliche Aussage bekommt im Vertrocknungsprozess der Staudenbeete tatsächlich eine bedeutsame Rolle. Vertrocknete Gräser und Blüten können eine ganz eigene Ästhetik vermitteln.

Es hilft aber auch ein Blick auf die Pflanze, um ein trockenheitsverträgliches Sortiment für den Garten auszuwählen: Pflanzen wie Sedum, Sempervivum und auch die Koniferen haben sich dicke Blätter mit einem Wachsüberzug zugelegt, womit die Verdunstung eingeschränkt werden soll. Nadelförmige Blätter von Tanne, Dill und Fenchel verraten, dass hier Wasser gespart werden soll. Hilft nicht immer: die vertrockneten Fichtenbestände, die nicht nur im Sauerland zu sehen sind, zeigen, dass Wachsüberzug und Verkleinerung der Blätter nichts nützt, wenn die Herkunft der Pflanze eine andere Genetik bestimmt hat.

Die kleinen Nadeln der Fichte waren gedacht als Energiesparmodus im Winter und auf kargen Böden. Dieser Modus hilft auch in trockenen Sommern, aber, wie man an den trockenen Fichtenbeständen sieht, nicht endlos. Auch Nadelbäume brauchen Wasser. Sie wurzeln dann bis in die tieferen Bodenschichten und holen sich von dort das Wasser. Der Fichte als Flachwurzler ist das leider nicht möglich.

Neben kleinen Blättern mit Wachsüberzug haben Pflanzen weitere Sonnenschutz -Techniken etabliert: Graulaubigkeit, wie bei Lavendel, reflektiert die Sonnenstrahlen. Auch feine Härchen bzw. ein filziger Belag auf den Blättern, wie bei vielen Rhododendronknospen sehen auf dem ersten Blick wie Pilzbefall aus, sind aber ein effektiver Sonnenschutz. Nebenbei filtern die Härchen wie z.B. bei der Königskerze kleinste Feuchtigkeitspartikel aus der Luft und tragen so zur Wasserversorgung der Pflanze bei.

Auchrotlaubige Pflanzen sind in der Regel sonnenverträglich, sind gerade die roten Farbpartikel in der Pflanze ein Sonnenschutz. Der rötliche Austrieb bei verschiedenen Rosensorten oder Glanzmispel schützt den jungen Austrieb vor zu starker Sonneneinstrahlung. Später, bei zunehmender Ausreife der Triebe vergrünen diese. Rote Heuchera Sorten, rote Salatsorten, rotlaubiger Perückenstrauch, Blutbuche behalten ihre rote Farbe den ganzen Sommer durch und gedeihen gut in sonnenverwöhnten Gartenecken. Zu schattig gepflanzt würden sie ihren Sonnenschutz aufgeben und vergrünen. Aber leider keine Regel ohne Ausnahme: Der rotlaubige, japanische Schlitzahorn will hell stehen, benötigt aber eine ausreichende Bodenfeuchtigkeit, sonst werden die Blattränder braun. Aber auch hier gibt es Sortenunterschiede. Die Sorte „Bloodgood“ hat dickere, festere Blätter und ist somit besser gegen Trockenheit gerüstet.

Auch der heißeste Sommer geht irgendwann zu Ende. Einige Stauden scheinen darauf zu warten, dass die Tage endlich merkbar kürzer werden, die Temperatur insgesamt fällt, es tatsächlich wieder anfängt zu regnen, oder alle 3 Faktoren zusammenkommen.
Die Rosen erholen sich, wenn es kühler geworden ist, prächtig und blühen besser als im heißen Sommer. Gräser wie Chinaschilf stagnieren bei Hitze, um bei besserer Gelegenheit wieder weiter zu wachsen. Blütenstauden wie Raublattaster halten den Hitzesommer durch (raue Blätter = Verdunstungsschutz!), um ab August - September mit einem wahren Farbfeuerwerk die vertrockneten Sommerstauden vergessen zu machen. Auch kleinere Stauden wie die grasartige Liriope oder späte Funkien (Hosta tarda) und nicht zu vergessen die spätblühende Saxifraga fortuneii lassen auch an warmen Oktobertagen Sommerfeeling aufkommen.

Letztlich sind es nur 3 Monate, in denen das Wasser im Garten fehlen könnte. Sind alle Optionen der Pflanzenauswahl ausgenutzt: „kleine, rote oder graue Blätter mit Wachsüberzug“ und mag man sich nicht abfinden mit der Ästhetik des vertrockneten Staudengartens, muss Wasser her oder wenigstens Kühle oder am besten beides.

Das Zauberwort heißt Verdunstung und Verdunstungskälte. Wenn theoretisch in einer Steinwüste kein Wasser vorhanden ist, so kann auch nichts verdunsten und auch am Morgen wird kein Tautropfen, also kondensiertes Wasser zu finden sein. Wasser wird in der Erde und in Pflanzen gespeichert. Ist die Lufttemperatur wärmer als die Wassertemperatur, dann verdunstet Wasser – es entsteht die sogenannte Verdunstungskälte. Dieses Phänomen macht uns den Aufenthalt im Wald und an der See bei großer Hitze erträglicher.

Schon bei der Anlage des Gartens nimmt man Einfluss auf dessen Kleinklima. So sind unversiegelte Flächen von Vorteil, in denen das Wasser versickern und bei Wärme wieder aufsteigen und verdunsten kann. Der Laubbaum ist ein toller, saisonaler Schattenspender: lässt er im Winter Licht und Wärme durch, im Sommer bietet er Schatten. In den letzten Jahren waren große Bäumer eher unerwünscht – zu viel Laub im Herbst und zu viel Schatten im deutschen Regensommer und dann noch das Umfallrisiko bei starken Stürmen.

Im Hitzesommer könnte man sich den großen, alten Baum zurückwünschen, ist der Aufenthalt auf der Südterrasse ab mittags praktisch unmöglich geworden. Eine Schattierung muss her. Die Schattierung durch einen Baum bringt uns zwei Vorteile: zum einen die Luftdurchlässigkeit des Blätterdachs, welches die warme Luft nach oben steigen lässt und so einen Wärmeaustausch zulässt; zum anderen ist es die oben schon erwähnte Verdunstungskälte. Der Baum verdunstet Wasser, dabei entzieht er der Umgebung Wärme, die unmittelbare Umgebung kühlt ab. Der Laubbaum ist ein perfekter Wärmetauscher, welcher den Aufenthalt unter einem Baum bei extremer Hitze so angenehm macht. Unter einer herkömmlichen, dichten Markise, die auch leichten Regen abhalten soll, staut sich die Hitze, Abkühlung bringt sie nur bedingt. Es gibt aber auch Sonnensegel aus dickerem, luftdurchlässigem Gewebe, welches die heiße Luft aufsteigen lässt und so das Blätterdach des Baumes ein wenig imitiert. Dieses Segel ist schon gut, fehlt nur noch die Verdunstungskälte.

Somit kommen wir zum Wasser in seiner flüssigen Form. Wasser kann man nicht nur in der Erde oder in den Pflanzen speichern, nein, Wasser kann man auch sichtbar machen mit Hilfe eines Teichs oder Wasserspiels. Schon die Araber wussten, wie man durch geschickt platzierte Wasserbecken und -läufe die Hitze des Sommers erträglicher machen kann. Badeteich oder Wasserspiel, der Aufenthalt am Wasser in der sommerlichen Hitze wird immer ein angenehmer sein. Stichworte sind hier auch wieder Verdunstungskälte und Luftbewegung, hervorgerufen durch Temperaturunterschiede von Wasser und Luft.

Und wenn das alles nichts nützt: Entsiegelung des Bodens für die Wasserspeicherung, Pflanzen mit kleinen, roten oder grauen Blättern mit Wachsüberzug, Schattenspender Baum mit Wasserteich oder -spiel, Mulchdecke auf den Beeten auslegen ...... dann müssen wir doch notgedrungen irgendwann zum Wasserschlauch greifen.
Wässern tun wir, wie wir können. Macht es doch einen Unterschied, ob unser Stück Grabeland kilometerweit entfernt liegt und wir mit einem 270 Liter Regentonnenvorrat an Wasser auskommen müssen, oder ob wir smarthome-affin sind und nach einem Wettercheck am Heimatort mit einer entsprechenden App vom Urlaubsort aus die Bewässerungsanlage im heimatlichen Garten bedienen können. Wir könnten auch täglich alles ein bisschen gießen, solange bis es regnet. Diese Methode ist aber bei Gärtnern verpönt, da nicht zwingend genügend Wasser bis zur Wurzel vordringen kann. Die Pflanze ist gestresst, die dauernde Benetzung des Laubs könnte Pilzerkrankungen fördern.

Man könnte auch täglich abends nach Feierabend nur die schlappenden Notfälle an der Wurzel gießen, um dann irgendwann tatsächlich den Rasensprenger 2 Stunden am Stück laufen zu lassen. Danach hat man meistens erstmal für ein, zwei Tage Ruhe. Oh je, die Blumentöpfe müssten doch jeden Tag gegossen werden, vielleicht sogar zweimal am Tag, hängt von der Bepflanzung und vom Standort ab.

Die Gießoptionen sind so vielfältig, wie der Wasserbedarf im Garten und wie das Vermögen der Pflanzenfreunde ist.

Und letztendlich sind es ja nur die 3 „schönsten“ Monate im Garten, die es hitzetechnisch zu überbrücken gilt.

Barbara Rupprecht
Kontakt: rupprecht-junker@t-online.de
Nachdruck, auch in Teilen, nur mit Genehmigung der Autorin

Jette ist da - unser erstes Gartenkind in 2020! Herzlich willkommen!
Am 15. Juni 2020 erblickte Jette in späten Nachtstunden das Licht der Welt. Es geht dem Sonntagskind und ihrer Mama Pia super. Jettes Modellmaße sind perfekt: 50 cm lang, 3.600 g schwer und das Ganze mit einem Kopfumfang von 37 cm.


Jettes Schwestern Ava und Romy sind ganz verliebt in ihr neues Geschwisterchen.
Die Geburt war zu Coronazeiten schon anders als sonst: Papa und Mama sowie alle Krankenhausmitarbeiter mussten im Kreißsaal Masken tragen - Pia solange wie möglich. Auf die Station durften nach der Geburt nur Jette mit ihrer Mama. Papa Rafael durfte die beiden nur einmal am Tag zwischen 15 und 16 Uhr besuchen.

Seit Dienstagmittag ist die junge Familie wieder zu Hause - und natürlich im Garten.

Der Gartenverein freut sich über unser neues Gartenkind Jette sehr. Wir wünschen ihr, ihren Schwestern und ihren Eltern weiterhin eine schöne Zeit in unserem Garten.

Wir erwarten übrigens in diesem Sommer noch 3 weitere Gartenbabys und bereits im Januar 2021 noch eins.

Neuer Staketenzaun zum Schutz unserer Obststräucher und Obstbäume errichtet


Da im letzten Jahr die neu gepflanzten Obststräucher vielfach von Hunden uneinsichtiger Hundebesitzer angepinkelt worden waren, konnten die Früchte den Gartenkindern aus hygienischen Gründen leider nicht zum Naschen angeboten werden. Der Gartenverein sah sich daher gezwungen, die Obstwiese durch einen Zaun zu schützen. Wir wählten dafür einen optisch ansprechenden Stakentenzaun aus Haselnuss. Dieser wurde von unserem Gartenfreund Philipp in Alleinschaftsarbeit montiert und aufgestellt. Klasse Arbeit, Philipp!!!

Was wächst denn da in 06?
In unserer Gartenanlage wachsen und blühen sehr viele unterschiedliche Bäume, Sträucher, Stauden, Blumen und Kräuter. Die meisten haben wir in vielen, vielen Jahren und mit sehr viel Mühe und Arbeit gepflanzt, gehegt und gepflegt. Es gibt aber auch einige Pflanzen, die niemand gepflanzt oder gesät hat. Sie sind einfach da - und viele beachten sie kaum. In dieser neuen Serie wollen wir euch einige Pflanzen, die in unserer Gartenanlage wachsen, näher bringen.
Knoblauchsrauke

Die Knoblauchsrauke (Alliaria petiolata) ist eine Wildpflanze, die sich in unserer Gartenanlage an mindestens 3 Orten niedergelassen hat: an der Hecke zum kleinen Schredderplatz, neben dem großen Schredderplatz und am Beginn des Florianwegs.

Die zwei- bis mehrjährige krautige Pflanze erreicht 20 cm bis 1 m Höhe und blüht von April bis Juli. Die Blüte enthält Nektar für Bienen, Wildbienen und andere Insekten. Bei der Nektarsuche kommt es zur Fremdbestäubung; allerdings ist bei der Knoblauchsrauke auch die Selbstbestäubung möglich.


Pflanze der Knoblauchsrauke

Alle Pflanzenteile der Knoblauchsrauke sind essbar und nicht giftig. Das würzige, aber milde Küchenkraut besitzt einen leichten Knoblauchgeschmack und ist ein toller Ersatz für Personen, die keinen Knoblauch oder Bärlauch vertragen. Sie kann das ganze Jahr über geerntet werden und sollte nur frisch z. B. für Salate, Kräuterquark, Pesto, Smoothies usw. verwendet werden. Die Blüten eignen sich gut als Dekoration.

Blüten der Knoblauchsrauke

Die Knoblauchsrauke kann leicht mit dem ebenfalls essbaren Gundermann verwechselt werden.


Blatt der Knoblauchsrauke

Eine vegetative Vermehrung wird über Wurzeln sichergestellt. Eine Verbreitung durch Samen erfolgt durch Wind oder durch vorbeistreifende Tiere.

Hohes Fingerkraut

Das Hohe Fingerkraut (Potentilla recta) wurde in unserer Gartenanlage nicht bewusst gepflanzt. Es verbreitete sich aber in etlichen Beeten selbstständig durch Wind und durch Tiere.

Die mehrjährige krautige Pflanze erreicht 30 bis 60 cm Höhe und blüht eigentlich von Mai bis August - in diesem Jahr aber bereits ab Mitte April. Sie verträgt sehr gut Sonne, benötigt aber regelmäßige Wassergaben. Da sie recht viel Nektar spendet, ist sie als Bienenweide geeignet.


Pflanze des Hohes Fingerkraut

Die horstbildende Staude wird gerne zur Gruppenbepflanzung verwendet. Sie ist für unser Klima sehr winterhart (-30° C).

Blüte des Hohes Fingerkraut

Die abgeblühten Blüten sollten bis zu den oberen Stängelblättern zurückgeschnitten werden. Der Rückschnitt der Stängel sollte dann im Spätherbst erfolgen.


Blätter des Hohes Fingerkraut

Island-Mohn

Irgendwann war er plötzlich in unserem Garten: der Island-Mohn
(Papaver nudicaule). Anfangs war es nur eine gelbe Blüte. Im 2. Jahr waren es bereits mehr, die sich selber ausgesamt haben. Danach habe ich bewusst die Samen gesammelt und rund um unsere Parzelle dort verteilt, wo noch ein bisschen frische Farbe fehlte. 


Pflanze des Island-Mohn

Die Samen befinden sich in einer Kapsel, die gesammelt werden können, sobald die Kapsel braun geworden ist.


Der einjährige Island-Mohn liebt es gerne sonnig und ist ziemlich anspruchslos. Die gut 30 cm hohe Pflanze blüht von April bis in den August. Auch ohne Blüte ist das lang anhaltende Grün noch recht attraktiv.


Blüte und Samen des Island-Mohn

Blätter, Blüten und Samen sind essbar. Die Blätter sind vitaminhaltig. Der Samen schmeckt leicht süßlich und nussig. Der Milchsaft des Island-Mohns ist dagegen leicht giftig.


Knospe des Island-Mohn

Die Aussaat ist im Spätsommer oder im Frühjahr am besten.

Island-Mohn ist eine bienenfreundliche Pflanze, die es lieber trocken als nass liebt.


Der Rückschnitt erfolgt nach der Blüte.

Interesse am Samen? Ich gebe gerne ab (Garten 113).

Ostereiersuchen am Karsamstag musste leider abgesagt werden.
Am Karsamstag (11. April 2020) konnte unser traditionellea Ostereiersuchen wegen der Coronakrise nicht stattfinden.

Die angemeldeten Kinder erhielten aber die Eier, den Schokohasen und einige Süßigkeiten trotzdem. Die Kinder konnten zusammen mit ihren Eltern am Karsamstag zwischen 14 und 15 Uhr jeweils eine Tüte unter der Pergola an der Vereinslaube in Empfang nehmen. Dabei wurde natürlich bei der Abholung der Corana-Sicherheitsabstand eingehalten.



Foto vom letztjährigen Osterreiersuchen

Schredderaktion 2020
Am ersten Märzwochenende war mal wieder Schreddern angesagt - eine echte Knochenarbeit, zu der sich allerdings immer sehr schnell Gartenfreunde freiwillig melden. Diesmal war der Berg aus Strauch- und Heckenschnitt ein wenig größer, da wir besonders im letzten Monat extrem viel zusammengetragen hatten. Erschwerend kam hinzu, dass das Material, das seit dem Sommer bzw. dem Herbst dort gelagert wurde, aufgrund der häufigen und starken Regenfälle zum Teil recht stark vermodert war, sodass es nicht geschreddert werden konnte.



Nichtsdestotrotz konnte der 30 m lange, 3 m hohe und 5 m tiefe Haufen in gut 4 Stunden geschreddert werden.

Das nicht schredderbare Material werden wir allerdings in einem Grünschnitt-Container entsorgen müssen.

Vielen Dank den fleißigen Helfern Falk, Sebastian, Jonas, Michael, Matthias und Simon (sowie nicht auf dem Foto: Martin und Kristof).

Eine weitere KiTa benutzt unsere tollen Spielplätze


Kaum hat der meteorologische Frühling begonnen, werden unsere Spielplätze wieder vermehrt genutzt. Diesmal bemerkten wir, dass sich Kinder einer weiteren KiTa (Fabido aus der Strohnstraße) auf unseren tollen Spielplätzen vergnügen. Die Spielgeräte gefallen ihnen so gut, dass sie jetzt regelmäßig zum Toben vorbeikommen wollen.

Da wir keine spezielle Genehmigung der Eltern zur Veröffentlichung des Fotos haben, hatten sich alle Kinder auf Kommando der Erzieherinnen umgedreht - das nennt sich dann wohl: gelebte DSGVO .

Mitgliederversammlung 2020
Die Mitgliederversammlung fand am 1. März 2020 im Vereinshaus statt. Besonders begrüßt wurden der Bezirksbürgermeister Udo Dammer, der Bezirksvertreter für den Bezirk Süd Gert Haase, das Ehrenmitglied Lothar Steins sowie die Jubilare Heinz Sack (50-jährige Mitgliedschaft), Renate Kindler und Susanne Tölle (je 40-jährige Mitgliedschaft) sowie Brigitte und Udo Steinert (je 25-jährige Mitgliedschaft). Anschließend wurden die anwesenden neuen Mitglieder vorgestellt. Im Anschluss wurde der Gartenfreunde gedacht, die im letzten Jahr verstorben waren: Helmut Pougin (76), Dieter Soldan (79), Hilde Domhöver (86), Hans Wolf (83) und Olaf Hübner (66).


v.l.n.r. Burkhard Veit (stellv. Vorsitzender), Udo Steinert, Brigitte Steinert (Schriftführerin), Lothar Steins (Kassierer), Susi Tölle, Renate Kindler, Hanne Blomberg-Winden (Gartenfachberaterin), Gert Haase (Bezirksvertreter), Heinz Sack, Ulrich Winden (Vorsitzender)

Die Ehrung der Jubilare nahm - wie in den letzten Jahren - der Bezirksvertreter Gert Haase vor.

Eine besondere Ehrung für 20-jährige Vorstandsarbeit sowie für besonderes ehrenamtliches Engagement (16 Jahre Kassierer beim Förderverein Wilhelm-Hansmann-Haus, 10 Jahre Mitglied der Bezirksvertretung Innenstad-Ost, seit 18 Jahren Kassierer der Bezirks-SPD, seit 2 Jahren Revisor bei der AWO) kam unserem Kassierer Lothar Steins zuteil. Die Laudatio sowie die Überreichung der Ehrennadel der Dortmunder FreiwilligenAgentur nahm der Bezirksbürgermeister Udo Dammer vor.
Bei der turnusmäßigen Wahl wurde unsere Schriftführerin Brigitte Steinert einstimmig wiedergewählt.

Als besondere Information wurde darauf hingewiesen, dass - wie bereits durch Aushang bekannt gegeben - von den jährlich 20 Gemeinschaftsstunden, mindestens 8 Stunden vor dem 1. Juni geleistet werden müssen. In den letzten Jahren war gerade im Frühjahr die Beteiligung nur sehr mäßig, obwohl in diesem Zeitraum die meiste Arbeit anfällt. Es hat sich bereits in diesem Jahr gezeigt, dass die Entscheidung richtig war, da an den beiden Strauchschnittterminen die Beteiligung sehr gut war.

Ebenso wurden alle Gartenfreunde, die nur eine Versicherungssumme von 20.000 € haben, darauf hingewiesen, dass es sich beim letztjährigen Schadenfall (Abbrennen der Laube) herausgestellt hat, dass die Summe nicht ausgereicht hat. Es wird eine Versicherungssumme von 25.000 (Holzlaube) oder 30.000 € (Steinlaube) empfohlen. Dies kostet nur 10 bzw. 20 € pro Jahr mehr.
Am Ende der Mitgliederversammlung verabschiedete sich unser Bezirksvertreter für den Bezirk Süd, Gert Haase, vom Vorstand und von den Mitgliedern, da er nach 8 Jahren auf der nächsten Mitgliederversammlung des Stadtverbandes im April 2020 nicht wieder kandidieren wird. Mit Gert Haase verlieren wir einen sehr kompetenten und freundlichen Ansprechpartner und Freund. Die Zusammenarbeit mit ihm war durchweg eine Freude. Gert hat sich immer vorbildlich für die Vereine seines Bezirks eingesetzt. Er war - auch bei Differenzen - immer auf einen Ausgleich für alle bedacht.

Der Vorstand von 06 dankte Gert für 8 schöne Jahre und überreichte ihm neben einem Blumenstrauß auch ein kleines Abschiedspräsent.

Fotos: Siegfried Schön (weitere Fotos im Fotoalbum)

Glühweinfete am Samstag, 11. Januar 2020


Als Verpflegung wurden unsere leckeren, gegrillten Bratwürste, eine selbstgekochte Grünkohlsuppe, Glühwein mit oder ohne Amaretto, Rum oder Weinbrand, Eierpunsch, alkoholfreier Kinder-Glühwein, Kaffee, Tee, heißer Kakao, Wasser und Apfelschorle angeboten, die auch reißenden Absatz fanden.

Unsere Gartenkinder konnten Stockbrot im Feuerkorb backen und der Feuerkorb und Fackeln bildeten die passende Atmosphäre.

Der Erlös kommt wie immer unseren Spielplätzen zugute.
Nach 5 Jahren fand in unserer Gartenanlage mal wieder eine Glühweinfete statt. Das Wetter war nahezu ideal: um die 4 bis 5 Grad, trocken und wolkenlos, allerdings wehte der Wind recht kalt. Der Wetterdienst nannte dies: gefühlt minus 1 Grad.

Über 150 Gartenfreunde folgten unserer kurzfristigen Einladung und davon waren wir selber überrascht. Aber mit der entsprechenden Kleidung blieben alle bis zum Höhepunkt der Veranstaltung, dem Höhenfeuerwerk als Abschluss des Winterleuchtens im nahen Westfalenpark.

Da das Fest so gut bei unseren Gartenfreunden ankam, wird es im nächsten Jahr wieder gleichzeitig mit dem Abschlussfeuerwerk beim Winterleuchten stattfinden.

Fotos findet ihr im Fotoalbum.

Der Nikolaus beschenkte unsere Gartenkinder im Vereinshaus


Der Nikolaus besuchte am Sonntag, den 15. Dezember 2019, unser Vereinshaus und überraschte 18 kleine Gartenkinder im Alter zwischen 1 und 7 Jahren. Die gesellige Feier begann mit dem Gedicht "Von drauß vom Walde komme ich her", das der Nikolaus leicht an unseren Schrebergarten angepasst hatte. Danach sangen alle Kinder, Eltern und Großeltern voller inbrust alle 7 Strophen des Liedes "Lasst uns froh und munter sein". Dabei kam denen, die nicht so textsicher waren, das neue Liederbüchlein mit den beliebtesten 18 Weihnachtsliedern zugute.

Beim Hauptakt der Feier gingen alle Kinder mutig zum lieben Nikolaus, der ausschließlich Gutes von den Kindern zu berichten wusste. Alle Kinder bekamen ein schönes Geschenk und einen Nikolaus mit Schokolinsen. Zum Abschluss sangen alle dann noch das absolute Lieblingslied zu Weihnachten: "In der Weihnachtsbäckerei" von Rolf Zuckowski. Hier wurde das Liederheft nicht benötigt, da alle Kinder den Text auswendig konnten.

Nach einer knappen Stunde wurde der Nikolaus verabschiedet und es wurde bei Gebäck und Getränken noch ein bisschen weitergefeiert und geklönt Für alle war es ein wunderschönes Fest und ein Abschied vom Gartenjahr 2019.

Das neue Gartenjahr beginnt am 11. Januar 2020 um 18 Uhr mit einer Glühweinfete, zu der alle Gartenfreunde und Gäste herzlich eingeladen sind.

Weitere Bilder von der Weihnachtsfeier gibt's im Fotoalbum.

St. Martin-Fest am Donnerstag, 7. November 2019 am Vereinshaus
    
Am Donnerstag, den 7. November 2019 fand unser traditionelle Sankt Martin-Fackelzug statt, an dem wieder über 300 Kinder, Eltern, Großeltern und Gartenfreunde teilgenommen haben. Als der Zug um 18 Uhr gerade los ging, fing es leider an zu regnen, das machte aber den zahlreichen Kindern aus der Gartenanlage, der Nachbarschaft und den beiden benachbarten Kindergärten mit ihren selbstgebastelten Laternen nichts aus. Laut singend zogen sie - angeführt vom Spielmannszug - durch unsere schön illuminierte Gartenanlage. Kurz bevor der Zug seine Runde durch den Garten beendet hatte, hörte der Regen dann auf, sodass wir noch bei trockendem Wetter der Martinslegende lauschen konnten, die wieder von unserem Gartenfreund Hans auf dem Festplatz vorgelesen wurde.



Ein dickes Lob an alle Helfer: Annika, Andrea, Domi, Angelika, Hanne, Brigitte, Günter, Udo (und nicht auf dem Bild: Lothar, Brigitte, Marianne, Karl-Heinz, Maria, Günter, Jörn, Hans und Uli)

Weitere Bilder gibt es im Fotoalbum.


Auch die Bewohner des Seniorenwohnheimes an der Kohlgartenstraße nahmen auch wieder an diesem wunderbaren Fest teil und erfreuten sich über die vielen glücklichen Kinder.



Als Verpflegung wurden wie immer leckere Grillwürstchen, frische Martinsbrezel, Kakao, Kinderpunsch und Glühwein bereithalten, die restlos verputzt wurden.

Reibekuchenfest am Donnerstag, den 3. Oktober 2019


Fotos vom Fest findet Ihr im Fotoalbum.
Am Tag der deutschen Einheit (3. Oktober 2019) fand ab 14 Uhr wieder mal ein Reibekuchenfest auf dem Festplatz vor dem Vereinsheim statt.

Obwohl wir gegenüber dem letzten Reibekuchenfest statt 15 diesmal 25 kg Reibekuchenteig (mit 50 Eiern, 500 g Haferflocken und 10 l Öl) vorbereitet hatten, waren alle Reibekuchen nach knapp 2 Stunden komplett weggeputzt. Außerdem wurden 12 kg Apfelmus verbraucht.

Trotz der 2 eingesetzten Grillpfannen bildeten sich leichte Schlangen. Wir waren wieder einmal überrascht von dem großen Andrang, mit dem wir wegen der schlechten Wetterprognose nicht gerechnet hatten.

Die Spenden kommen wie immer unseren Spielplätzen zugute.
Vielen Dank den Helfern beim Aufbau, bei der Versorgung, beim Spülen und beim Abbau: Gizela, Angelika, Marianne, Brigitte, Hanne, Burkhard, Siegfried, Lothar, Karl-Heinz, Kristof, Tom, Alexander und Uli.

4. Kuchenfest am Sonntag, 1. September 2019 ab 14 Uhr
Beim 4. Kuchenfest wurden von unseren Gartenfreund*innen wieder viele köstliche Kuchen gebacken. Trotz des schönen und trockenen Wetters mit angenehmen Temperaturen kamen zwar recht viele Gäste, aber leider nicht so viel Gartenfreunde wie erwartet. Schade, denn 23 Gartenfreund*innen hatten sich wirklich toll ins Zeug gelegt. Ca. 150 Besucher gaben wirklich alles, aber zum Abschluss des Festes blieben doch noch einige Teilchen übrig. Die letzten Besucher wurden schließlich verdonnert, ein paar der restlichen Kuchenstücke und Muffins mitzunehmen.
Zu diesem Fest wurden die folgenden 23 Kuchen gebacken:

   

   

   
 
 

   
  • Agnes E.: Blech Pflaumenkuchen
  • Ulla P.: Käsekuchen
  • Ulla P.: Kirschkuchen
  • Maria P.: Kleine Kuchen im Waffelbecher speziell für Kinder
  • Xiaofei S.: Zucchinikuchen
  • Marc G.: Maulwurfkuchen
  • Marcs Mutter: Käsekuchen
  • Elke S.: versunkener Apfelkuchen
  • Michael S.: Pflaumenkuchen mit Haferflocken und Mandeln
  • Angelika A.: russischer Zupfkuchen
  • Andreas S.: Muffins
  • Hanne W.: Kokos-Buttermilch-Kuchen
  • Anna H.: Windbeuteltorte
  • Ingmar L.: Blaubeermuffins
  • Pia P.: Käsekuchen
  • Nina K.: American Cheesecake Muffins mit Himbeerspiegel
  • Nina K.: Schweineöhrchen für Kinder
  • Britta K.: Apfel-Sahne-Torte
  • Andrea C.: Streusel-Apfel-Blechkuchen
  • Andrea C.: Schokomuffins für die Kids
  • Romana P.: Hefekirschstreuselkuchen
  • Romana P.: Stachelbeerschmandkuchen
  • Melanie W.: Muffins
Bilder und einen Film vom Kuchenfest gibt es im Fotoalbum.

Kunstaustellung in 06 am Samstag, 22. Juni 2019


Für Musik sorgte ab 20 Uhr der britische Pop- und Folkmusiker George Major.

George ist als Musiker der britischen Armee nach Deutschland gekommen. Als er sich entschieden hat, hier zu bleiben, war George zunächst einige Jahre als freiberuflicher Posaunist unterwegs. Nach seinem Studium am Konservatorium in Hilversum (Niederlande), begann er in diversen Coverbands zu singen, bis er ein Engagement als Sänger beim Musical Starlight Express in Bochum annahm. Nachdem er in vielen Jahren genug Erfahrungen gesammelt hatte, beschloss er, seine Gefühle und Gedanken in eigenen Songs zu präsentieren. Er ist seit ungefähr zwei Jahren mit einem eigenen Soloprogramm unterwegs.

Weitere Bilder von der Kunstausstellung und dem Musikauftritt findet Ihr im Fotoalbum.
Erstmals fand in unserer Gartenanlage eine Kunstausstellung statt. 

Die Künstler stellten ihre Werke aus den Bereichen Malerei, Holzbildhauerei, Skulpturen, Porträtzeichnungen (u. a. BVB-Fußballer), Abstraktes, Acryl- und Mischtechniken, Aquarelle, Fotografie sowie Lichtobjekte auf dem Festplatz in der Nähe des Vereinshauses aus. Während der Ausstellung stellten sich die Künstler als Ansprechpartner zur Verfügung und so kam es zu allerlei Diskussionen und netten Unterhaltungen.

Die Künstlergruppe "Wilder Garten" besteht aus den Künstlern Bärbel Rehberg, Ingeborg Arnold, Fritz Angerstein, Kurt Berlo, Rolf Elmer, Udo Müller und Hartmut Thom.

Die Ausstellung war frei.



Suppenfest am Sonntag, 16. Juni 2019
Am Sonntag, den 16. Juni 2019 feierten wir unser 8. Suppenfest. Unsere Gartenfreund*innen kochten wieder 20 leckere Suppen.

Leider war der Zuspruch in diesem Jahr trotz des idealen Wetters (nicht zu heiß, nicht zu kalt und trocken) nicht besonders groß., sodass nicht alle Suppen aufgegessen wurden.

Bilder vom Suppenfest und vom Spielplatz gibt's im Fotoalbum.
Die folgenden 20 Suppen wurden bereitet:

Zäune in unserer Gartenanlage
Leider sind Zäune in unserer alten Gartenanlage - wie auch in vielen anderen Gartenanlagen - nicht besonders umwelt- und tierfreundlich. Sowohl die Außenzäune als auch die Parzellenzäune bestehen überwiegend aus Maschendraht, unter den z. B. Igel nicht hindurch kriechen können. Falls Gartenfreunde vorhaben, die Zäune zu ändern bzw. zu ersetzen, so sollten sie folgendes wissen:
  • Es müssen keine Zäune zwischen den Parzellen angelegt werden. Es reicht vollkommen die Grenze z. B. mit kleinen Trittplatten oder anderem zu kennzeichnen.
  • Falls euer Zaun, der die Parzelle umfasst, demnächst erneuert werden soll, so überprüft, ob ihr statt eines Maschendrahtzaunes einen umweltfreundlichen Holzzaun setzen möchtet. 
Gelungene Beispiele in unserer Gartenanlage seht ihr auf den folgenden Bildern.




Weitere Bilder von unserer schönen Gartenanlage findet ihr im Fotoalbum.

Ein bisschen Statistik über unseren Schrebergarten
Der Dortmunder Schrebergartenverein 1906 e. V. existiert seit 1906 und ist damit der älteste Gartenverein in Westfalen. 133 Pächter bewirtschaften bei uns ihre "Scholle". Hinzu kommen noch 116 Ehepartner-, Partner- bzw. Familienmitglieder.

Unser ältestes Gartenmitglied ist 91, unser jüngstes 28 Jahre. Das Durchschnittsalter liegt bei 54 Jahren.

20 Gartenfreunde sind zwischen 80 und 87,
33 sind zwischen 70 und 79,
46 sind zwischen 60 und 69,
54 sind zwischen 50 und 59,
53 sind zwischen 40 und 49,
54 sind zwischen 30 und 39 und
4 Mitglieder sind 28 bzw. 29 Jahre alt
.

Unsere Mitglieder haben zusammen 80 Kinder unter 14 Jahren, die nicht nur in den Gärten, sondern in der gesamten Gartenanlage und auf unseren beiden Spielplätzen toben und sicher spielen dürfen.

Auch sonst sind wir ein Abbild unserer Gesellschaft: So haben 23 % unserer Mitglieder ausländische Wurzeln aus 15 Ländern.

Die 133 Parzellen sind zwischen 206 und 558 m², durchschnittlich 353 m² groß. Die Flächen aller Gartenparzellen einschließlich der Gemeinschaftsbeete betragen etwas über 50.000 Quadratmeter. Hinzu kommen noch über 18.000 Quadratmeter öffentliche Fläche und Wege.

Dass unser Schrebergarten sehr attraktiv ist, kann man auch daran erkennen, dass wir schon seit einigen Jahren de facto keine freie Gärten haben. Gärten, die abgegeben werden, können sofort wieder in neue Hände übergeben werden. Obwohl in jedem Jahr 10 bis 15 Gartenfreunde ihren Garten kündigen - meistens aus Alters- und Krankheitsgründen oder Umzug -, haben wir immer noch Interessenten auf unserer Warteliste. Viele neue Mitglieder konnten wir durch Mund-zu-Mund-Propaganda gewinnen. Die Kinderfreundlichkeit unseres Schrebergartens sprach sich in den benachbarten Kindergärten und bei Familien mit Kindern schnell herum.

Unsere beiden Spielplätze sind attraktiver Treffpunkt für Jung und Alt. Dort spielen nicht nur die Kinder unserer Mitglieder, sondern auch viele Kinder der beiden benachbarten Kindergärten und Kinder aus der Nachbarschaft.

Unser Verein hat im Jahr 2014 mit Unterstützung des Stadtverbandes Dortmunder Gartenvereine e.V. in 2 neue Doppelschaukeln aus
langlebigem Recyclingplastik investiert. 2015 wurde der obere Spielplatz um eine Wippe aus Edelstahl erweitert. 2017 konnten wir dank zweier Großspenden der Sparkasse Dortmund und der Bezirksvertretung Dortmund-Innenstadt Ost eine neue Kletterburg aus Recyclingplastik aufstellen. Im Sommer 2018 finanzierte der Gartenverein am oberen Spielplatz einen neuen Kletterturm aus Recyclingplastik. Im Herbst 2018 konnten wir dank einer weiteren großzügigen Spende der Bezirksvertretung Innenstadt-Ost eine Erweiterung der Spielkombination, ein Drehkarussel und ein Schaukeltierchen auf dem unteren Spielplatz aufbauen. Außerdem stellte der Gartenverein im Frühjahr 2019 einen Sandkasten für unsere Kleinsten auf dem oberen Spielplatz auf. Im Frühjahr 2020 werden wir ein Kuppelzelt als Schattenspender aufstellen.

Film "Schrebergarten 06 von oben"
Unser Gartenfreund Sebastian Landeskroener hat zusammen mit 2 Freunden einen Film über unsere schöne Gartenanlage gedreht.
Hier geht's zum Film auf YouTube.

Schrebergarten mit U-Bahn-Anschluss
Unser Schrebergarten liegt nur 2,5 km vom Dortmunder Zentrum, 1,5 km vom Hörder Phoenix See und 500 m vom Westfalenpark entfernt.

Sie ist die einzige Anlage in Dortmund mit einer eigenen U-Bahn-Station (Haltestelle Karl-Liebknecht-Straße).

Aber auch mit dem Rad sind wir sehr gut erreichbar; zum Beispiel von der Stadt aus über den so genannten Hundeweg (Verbindungsweg zwischen "Im Defdahl" und "Märkische Straße"), über die Radrouten Dortmund-City, Dortmund-Nord und Dortmund-Ost oder über den nahe gelegenen Emscher-Weg.

Unsere Spielplätze sind Treffpunkt für Familien und Freunde
Unsere beiden Spielplätze sind attraktiver Treffpunkt für Jung und Alt. Dort spielen nicht nur die 80 Kinder unserer Mitglieder, sondern auch viele Kinder aus der Nachbarschaft und aus 2 benachbarten Kindergärten.

Der obere Spielplatz, in Sichtweite zum Vereinsheim, ist mehr für die kleineren Kinder gedacht. Hier befinden sich ein 5 x 5 m² großer Sandkasten mit Kletterturm und Rutsche, ein
2 x 2 m² großer Sandkasten für unsere kleinsten Kinder mit Sonnenschutz, eine alte Bergbau-Lore, ein Kletterbogen, ein Stahlreck, 2 Schaukeltierchen, ein Drehkarussell (Fußball), eine Doppelschaukel, eine 4-sitzige Metallwippe sowie eine große Sandfläche.

Prunkstück des unteren Spielplatzes ist die große Spielekombination mit 3 Türmen, 2 Rutschen sowie vielen Turn-, Kletter- und Balancierelementen. Hinzu kommen noch eine Doppelschaukel, ein Schaukeltierchen, ein Drehkarussel sowie eine große Sandfläche.

Neu seit Mai 2014: Nachdem die beiden vorhandenen Holzschaukeln trotz intensiver Pflege nach 8 Jahren nicht mehr standsicher waren, wurden 2 Doppelschaukeln aus Recyclingplastik angeschafft. Eine Schaukel wurde vom Stadtverband Dortmunder Gartenvereine e.V. gespendet, die zweite Schaukel konnte der Gartenverein selber finanzieren.




Neu seit Juni 2015: Nachdem die vorhandene Holzwippe nach über 30 Jahren auseinanderzubrechen drohte, konnte der Gartenverein aufgrund der Einnahmen und Spenden von unseren Gartenfesten eine neue Wippe aus verzinktem Metall anschaffen.
Neu seit September 2017: Da unsere große Holz-Kletterburg in die Jahre gekommen ist, haben wir anderthalb Jahre lang für eine neue Kletterburg aus langlebigem Recyclingplastik gesammelt. Wir konnten dies durch 2 Großspenden der Sparkasse Dortmund und der Bezirksvertretung Dortmund-Innenstadt Ost sowie durch Spenden bei unseren Gartenfesten realisieren, sodass wir im September 2017 die neue Kletterburg bestehend aus Sechseckturm mit Dach, Rutschstange, Rampe mit Hangelseil, schräger Seilbrücke, Aufgangsstufen, Freikletterwand und Netzaufgang aufbauen konnten. Die Rutsche konnten wir aus dem alten Spielgerät ausbauen und weiterhin nutzen.
Neu seit Juni 2018: Der Verein konnte dank der zahlreichen Spenden bei den verschiedenen Gartenfesten am oberen Spielplatz einen neuen Kletterturm aus Recyclingplastik aufbauen und damit den vorhandenen aus Holz ersetzen. Damit bleibt der Verein bei seiner Linie der Nachhaltigkeit.



Der neue 364 kg schwere Turm wurde von 17 Gartenfreund*innen in Gemeinschaftsarbeit - im wahrsten Sinne des Wortes - mit Hilfe von 4 Rollbrettern, 2 Seilen und ganz viel Muskelkraft ca. 300 m zum Spielplatz transportiert, dort aufgestellt und einbetoniert.



Neu seit Oktober 2018: Dank einer großzügigen Spende der Bezirksvertretung Innenstadt-Ost wurde unsere Spielkombination um einen 4-Eckturm, einem Seilaufgang mit Laufnetz, einer schrägen Hängebrücke, einem 6-Eckturm mit Leiter und Dach, einem schrägen Netzaufgang, einer Griffleiter mit Hangelgriffen, Trippelstufen mit Hangelseilen und Balancierbalken sowie einer Strickleiter erweitert. Zusätzlich wurden noch ein Drehkarussel und eine neue Schaukelwippe aufgestellt. 
Neu seit März 2019: Der Verein schaffte einen Sandkasten für die Kleinsten an, wo sie ungestört spielen können. Dank einer Spende des Stadtverbandes Dortmunder Gartenvereine steht direkt daneben eine neue Sitzbank. Beide Teile sind aus Recyclingplastik.

Neu zum Sommer 2020: Der Verein hat ein Kuppelzelt gekauft, das während der heißen Jahreszeit über dem Sandkasten aufgebaut wird.
Neu im Jahr 2020: ??? Lasst euch überraschen - es werden auf jeden Fall neue Spielgeräte aufgebaut!!! 





Von guten Mächten wunderbar geborgen,
erwarten wir getrost, was kommen mag.
Gott ist bei uns am Abend und am Morgen
und ganz gewiß an jedem neuen Tag.

Dietrich Bonhoeffer



Ermordet am 9. April 1945
im KZ Flossenbürg


Flugfilm
"Schrebergarten 06
von oben"


Bitte auf das Bild klicken.

Dortmunder Vogelwelt: Alles über die Vögel Dortmunds in einem Buch


Das Buch kostet 24,90 €, erschien am 18.12.2019 und ist u.a. beim 
NABU Dortmund erhältlich. 

Die nächsten Termine
Fachberatung: Der Garten im Herbst - Saisonende im NABU-Garten
Leitung Brigitte Bornmann-Lemm, NABU-Garten, Eberstr. 46, Gartenverein Dortmund-Nord, Garten 85
Sonntag, 25.10.2020, 11:00 - 14:00 Uhr
Vortrag: Wenn Gärtner reisen – Teil 4: Saatgut für die Zukunft – Die Kew Millenium Seed Bank
Referent: Dr. Wolfgang Stuppy, Botanischer Garten der Ruhr-Universtität Bochum
Treffpunkt: Bildungsforum Schule, Natur und Umwelt, Am Rombergpark 35a, 44225 Dortmund
Sonntag, 25.10.2020, 17:30 Uhr
Abgabe der Arbeitskarten
Einwurf in den Briefkasten der Vereinslaube (Nr. 97)
Sonntag, 01.11.2020 bis Sonntag, 22.11.2020
Vorstandssitzung
auf der Terrasse des Vereinshauses oder im Vereinshaus
Montag, 02.11.2020, 18:00 Uhr
Abgesagt
St. Martin-Fest
Treffpunkt am Vereinshaus
Donnerstag, 05.11.2020, 18:00 Uhr
Abgesagt
Fachberatung Stadtverband: Gartengeschichten
Film von Klaus-Dieter Lemm
im "Haus der Gartenvereine", Akazienstr. 11, 44143 Dortmund-Wambel
Freitag, 13.11.2020, 18:00 Uhr
Abstellen des Wassers in der Gartenanlage
je nach Wetterlage gegebenenfalls auch früher
Mitte November 2020
Phantastischer MPS Weihnachtsmarkt
http://www.spectaculum.de
Dortmund Eberstraße
Preise (voraussichtlich):
Tageskarte = 8 €
Kinder von 6 bis 15 Jahre = 4 €
Kinder unter 6 Jahren kostenlos
Donnerstag, 19.11.2020 bis
Sonntag, 03.01.2021
Kostenlose Grünschnittannahme & Herbstfest
am Wertstoffzentrum der EDG, Pottgießerstraße 20, 44147 Dortmund
Herbst-Markt mit Ständen von: Stadtverband, Imkerverein DO-Kurl, Hof Mertin, Zapfhahn, Verbraucherzentrale, Schatzkästchen, Werkstätten Gottessegen, EDG u.a.
Samstag, 21.11.2020, 7:00 bis 17:00 Uhr
Vortrag: Wenn Gärtner reisen – Teil 5: Ein Hotspot nicht nur für Pflanzen – Die Hawaiianischen Inseln
Referent: Dr. Patrick Knopf, Direktor Botanischer Garten Rombergpark
Treffpunkt: Bildungsforum Schule, Natur und Umwelt, Am Rombergpark 35a, 44225 Dortmund
Sonntag, 22.11.2020, 17:30 Uhr
Ökotreff des NABU Dortmund: Vorsorgender Bodenschutz
Referent: Björn Marx (Untere Bodenschutzbehörde Dortmund)
Treffpunkt: Bildungsforum Schule, Natur und Umwelt, Am Rombergpark 35a, 44225 Dortmund
Dienstag, 24.11.2020, 19:00 - 21:00 Uhr
Abgesagt
Weihnachtsflair

Erlebnismarkt im Schlosspark Bodelschwingh
Schönes und Besonderes für die Weihnachts- und Adventzeit, Schloßstraße 75, 44357 Dortmund

Eintritt 12 €, begleitende Kinder unter 15 Jahren freier Eintritt
Donnerstag, 26.11.2020, 15:00 - 20:00 Uhr
Freitag, 27.11.2020 und
Samstag, 28.11.2020, 12:00 - 20:00 Uhr
Sonntag, 29.11.2020, 12:00 - 18:00 Uhr
Weitere Termine
  
Die nächsten  Gemeinschaftsstunden 06
Gemeinschaftsstunden werden wegen Corona nicht mehr in der gewohnten Form stattfinden.

Bitte lest auf unserer Internetseite diesen Beitrag.

Übersicht Gemeinschaftsstunden 2020

Neu ab 2020: Da im Frühjahr die Pflege der Gemeinschaftsbeete in den letzten Jahren mangels Beteiligung nur unzureichend erledigt werden konnte, hat der Vorstand einstimmig beschlossen, dass Gartenfreunde mindestens 8 der 20 Stunden vor dem 1. Juni leisten müssen.

Dieser Beschluss wurde wegen der Coronakrise in diesem jahr aufgehoben.
Die nächste Vorstandssitzung 06
Montag, 2. November 2020 (meistens der 1. Montag im Monat) um 18:00 Uhr auf der Terrasse des Vereinshauses
Die nächste Fachberatung des Stadtverbandes Dortmunder Gartenvereine
Die monatlichen Fachberatungen werden ab sofort bis auf Weiteres ausfallen.

Damit möchten wir unseren Beitrag zur langsameren Ausbreitung des Virus leisten. Dies auch vor dem Hintergrund, dass viele unserer Teilnehmer zur älteren Generation gehören, die besonders gefährdet sind.


Ruhezeiten in unserer Gartenanlage
Aufgrund des mehrheitlichen Beschlusses der Mitgliederversammlung gelten in unserer Gartenanlage die folgenden Ruhezeiten:

- montags bis samstags von 20 bis 7 Uhr
- sonn- und feiertags ganztätig
- vom 1. April bis zum 30. September auch mittags von 13 bis 15 Uhr

Es dürfen zu diesen Zeiten keine Rasenmäher, Häcksler, Heckenscheren, Sägen, Bohrer usw. benutzt werden.

Die Kinderspielplätze dürfen selbstverständlich zu jeder Zeit
genutzt werden.

Vereinshaus 06
Das Vereinsheim ist seit Dienstag, 12. Mai 2020 ab 11 Uhr wieder geöffnet.

Bitte bringen Sie eine Gesichtsmaske mit, wenn Sie z. B. das Lokal betreten oder die Toilette benutzen möchten.

Nach einem schönen Spaziergang oder am Ende einer Wanderung oder Radtour finden Sie in unserem Vereinshaus leckere Speisen und Getränke.

mehr....
Übertragung der Fußballspiele der Bundesliga, Champions League, Europa League und des DFB-Pokals in unserem Vereinsheim

Broschüre "Gefährdete Wildbienen"
Die Fachberatung des Stadtverbandes hat 250 Exemplare der NABU-Broschüre "Gefährdete Wildbienen" gekauft. Diese werden bei den Fachberatungen kostenlos abgegeben (solange der Vorrat reicht).

Die Broschüre kann auch unter folgendem Link heruntergeladen werden: Gefährdete Wildbienen




Herausgeber: BUND KG Rotenburg
Am Kamp 31, 27356 Rotenburg
Verfasser: Manfred Radtke
Mail: manfred.radtke@bund.net Web: http://rotenburg.bund.net Tel.: 04261/69 67


Wandkalender Obst und Gemüse der Saison
Das Grafikbüro unseres Gartenfreundes Fabian Köper hat einen Wand-/Türkalender entwickelt, der übersichtlich anzeigt, welches heimische Obst und Gemüse gerade Saison hat. An der Laubentür angebracht sieht der Gartenfreund auf einen Blick, von wann bis wann Obst oder Gemüse ausgesät und geerntet werden kann. Der umweltfreundliche Kalender mit hochwertigem Vierfarb-Offsetdruck kostet für Gartenfreunde nur 10 €.

Bestellung über vorstand@schrebergarten06.de. (Normalpreis 12,90 € zzgl. 5,00 € Porto und Verpackung)

Weitere Infos unter http://gemuese-der-saison.de

Serie der RuhrNachrichten




Gute Küchen in Dortmunder Schrebergärten:
Wussten Sie, wie gut, preiswert  und lecker Sie in vielen Gaststätten in Dortmunder Gartenanlagen essen können? Probieren Sie es aus!
Am Funkturm Porree-Bar DO-Brackel
Am Grünen Entenpoth Inne Ente DO-Hörde
Am Nußbaumweg DO-Wambel
Auf der Lauke DO-Lanstrop
Einigkeit La Trattoria DO-Neuasseln
Frohes Schaffen Bei Nedo DO-Körne
Fröhliche Morgensonne DO-Aplerbeck
Glück Auf DO-Dorstfeld
Goldener Erntekranz DO-Hombruch
Im Justenkamp DO-Hörde
Schrebergarten 06 DO-Mitte Ost
Tremonia DO-Mitte West
Voran DO-Lindenhorst
Wilhelm Hansmann DO-Brackel
Zur Quelle DO-Hombruch

Schreberjugend

Kindertanzgruppe für Kinder im Alter von 5 bis 12 Jahren
jeden Mittwoch ab 16.30 Uhr
im Fritz-Henßler-Haus
Geschwister-Scholl-Straße 33
44135 Dortmund
Hast du Spaß beim Gärtnern, Pflanzen, Jäten, Ernten, Basteln, Spielen und Kochen und bist mindestens 4 Jahre alt? Dann komm doch mal vorbei:

Termine für 2020 liegen noch nicht vor!

im Schulgarten Vor'm Hasenberg,
Lina-Schäfer-Straße 90,
44379 Dortmund-Marten
Anmeldung erwünscht unter
Tel. 02307 31710 oder
ingrid.surmann@web.de